Keine Entwicklung bei ASC und Eving-Lindenhorst

Die Dortmunder Klubs

Die für die Westfalenliga typischen Schwankungen machen vor fast keiner Mannschaft halt. Dass die mit großen Zielen gestarteten Dortmunder Vertreter ASC 09 und TuS Eving-Lindenhorst aber nicht mehr nur schwanken, sondern tief im Keller versinken, verbittert die Fans beider Mannschaften schon.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 04.10.2011, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Tabellenkeller leidet das Evinger Team (in grün).

Im Tabellenkeller leidet das Evinger Team (in grün).

Natürlich ist in der Tabelle der Weg nach oben noch offen, natürlich steckt in beiden Teams Potenzial. Nur irgendwann ist es auch dafür zu spät. Einstellungsprobleme lassen die zwischenzeitlich aufgekeimte Hoffnung komplett verschwinden. Und gerade die Aplerbecker könnten diese vor dem prestigeträchtigen Pokal-Spiel am Mittwoch in Münster gut gebrauchen. Trainer Mark Elbracht bleibt bis heute Abend Zeit, seine Worte wiederzufinden, um mit der Mannschaft die Pleite von Olpe und vielleicht auch mehr aufzuarbeiten. Gestern jedenfalls war er noch „sprachlos“ ob der Nichteinstellung seines Teams. „Ich dachte, in der Vorwoche hätte jeder erkannt, dass er an seine Grenzen gehen muss. Dass wir dann so wie in Olpe auftreten, macht mich beinahe schon ratlos, zumal wir gut trainieren. Und ich reflektiere schon sehr intensiv.“

Immerhin spielt Giovanni Schiattarella, der aus privaten Gründen nicht trainiert hatte, wieder von Beginn an. Ein Comeback von André Heitmeier rückt auch näher. Bitter aber, dass Rafik Halim wegen eines Schlags auf das Knie pausieren muss. Auch Daniel Rios blickt auf eine „schlechte Woche“ zurück. An null Punkten aus drei Spielen ist eben wenig Positives herauszuziehen, ebenso wenig aus dem letzten Tabellenplatz. Elbracht hatte vor einer Woche von „Mega-Druck“ auf Mannschaft und Trainer gesprochen, den sieht Rios noch nicht. „Wenn, dann haben wir uns als Mannschaft mit dem Ziel, oben mitzuspielen, unter Zugzwang gesetzt. Der Vorstand hat ja nie von uns verlangt, unbedingt aufsteigen zu müssen.“ Der Coach lässt noch einmal den Appell folgen, an einem Strang zu ziehen, die Fehler abzustellen und das beste aus dem Fehlen mehrerer Leistungsträger zu machen.

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