Keine Euphorie trotz EHC-Traumstart

Eishockey-Oberliga

DORTMUND Sprechchöre für einzelne Spieler sind in dieser Saison beim EHC noch eine Seltenheit. In nur zwei Heimspielen haben sich noch nicht die Lieblinge der Fans herauskristallisiert. Das änderte sich beim Spitzenspiel gegen Passau.

von Von Benjamin Blum

, 12.10.2009, 16:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jake Brenk hat für den EHC drei Treffer erzielt.

Jake Brenk hat für den EHC drei Treffer erzielt.

Trotz des guten Starts tritt Trainer und Sportmanager Frank Gentges auf die Euphorie-Bremse: „Ich bitte meine Mannschaft und das Umfeld, alles ganz entspannt zu sehen. Die wirklich schweren Gegner kommen noch. Im Endeffekt sind die bisherigen Ergebnisse acht Punkte gegen den Abstieg.“ Die Offensive war in den drei siegreichen Spielen der große Trumpf des EHC: Satte 16 Tore in den ersten drei Partien sprechen eine deutliche Sprache. Das Team von Trainer Frank Gentges schafft es stets, den Gegner mit präzisen Pässen und dynamischen Antritten unter Druck zu setzen und vergab in den ersten drei Partien erstaunlich wenig Torchancen – nicht zuletzt wegen der starken Nordamerika-Fraktion: T.J. Sakaluk, Jake Brenk und Ryan Martens, der gegen Passau doppelt traf, erzielten neun der 16 bisherigen EHC-Treffer.

Stoppen konnte den EHC im Moment nur einer: der Spielplan. Da elf Teams in der Oberliga antreten, muss stets ein Team aussetzen – und an diesem Sonntag „erwischte“ es die Dortmunder. Wo die Mannschaft sportlich wirklich steht, wird der kommende Freitag zeigen: Dann empfängt der EHC mit dem EC Peiting um 20 Uhr an der Strobelallee ein Team der „großen Vier“, die nach Meinung von Frank Gentges die Favoriten der Oberliga sind.

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