Kirchhörde bleibt in Schlagdistanz

Die Dortmunder Klubs

Die Dortmunder Vereine zeigten sich in der Bezirksliga 15 größtenteils erfolgreich. Eichlinghofen, Schüren und Rahm konnten am Sonntag drei Punkte einfahren, Kirchhörde nahm zumindest einen Punkt aus dem Spiel gegen Obercastrop mit. Dorstfeld und die SG Lütgendortmund unterlagen ihren Gegnern.

DORTMUND

von Von Florian Herrmann

, 16.10.2011, 19:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gabriel Bernstein (vorne) und der Kirchhörder SC holten einen Punkt im Spitzenspiel gegen Obercastrop.

Gabriel Bernstein (vorne) und der Kirchhörder SC holten einen Punkt im Spitzenspiel gegen Obercastrop.

Hohe Niederlagen wechseln sich beim TuS mit hohen Siegen ab. In Torlaune präsentierte sich mal wieder Marc Hustadt, der drei Mal jubeln durfte. Zudem trafen Marco Friedenberger und Mirnas Husic. „Die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt. Ein großes Lob an Tobias Diderich, dem man die fehlende Spielpraxis nicht angemerkt hat“, zollte Trainer Marc Risse seinem Team Respekt.

Der BSV grüßt mal wieder von der Tabellenspitze. „Und zwar absolut verdient, das muss ich sagen“, ist Trainer Günter Behr stolz auf sein Team. Überzeugt hat vor allem Sebastian Seegrefe, der sein Startelfdebüt mit einem Treffer krönte. Die weiteren Tore erzielten Matthias Bergner, Mohamed Lmcademali und Sammy Ghalem. Dazu kam ein Eigentor auf Merklinder Seite. „Riesenkompliment an die Mannschaft, die alle Vorgaben umgesetzt hat.“

Der TuS sorgte wohl für die größte Überraschung und gewann auch in der Höhe verdient gegen Habinghorst. Zwei Mal war Dimitrios Makridis erfolgreich, den dritten Treffer erzielte Michael Sankiewicz per Foulelfmeter. „In der zweiten Halbzeit haben wir etwas die Ordnung verloren. Trotzdem haben wir verdient gewonnen“, freute sich Trainer Andre Scheller.

Den Grund für die Niederlage hatte Trainer Thorsten Nilkowski schnell gefunden: „Wir nutzen die Chancen einfach nicht.“ Nach der Pausenführung wurde nach der Halbzeit jeder Fehler bestraft, zudem bekam Torwart Timo Supanc wegen einer Notbremse die Rote Karte. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir hatten heute einfach Pech“, so Nilkowski.

Der KSC verpasste es zwar, in der Tabelle an Obercastrop vorbeizuziehen, aber immerhin wurde der Abstand auf die Gäste nicht größer. Dies war kurzzeitig zu befürchten, denn nach einem kapitalen Abwehrfehler ging Wacker in der 67. Minute in Führung. Trainer Adrian Alipour bewies wie in der Vorwoche den richtigen Riecher bei seinen Wechseln. Der eingewechselte Neco Baris traf fünf Minuten vor dem Ende zum Ausgleich. „Bei den zahlreichen Chancen hätten wir gewinnen müssen“, kommentierte Alipour.

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