Kirchhörde will Heimbilanz aufpolieren

Die Dortmunder Klubs

Auch in der Bezirksliga 15 kommt es am Sonntag zu einigen brisanten Partien: So trifft Schüren auf wiedererstarkte Schweriner, Dorstfeld auf den direkten Konkurrenten Merklinde und die SG Lütgendortmund auf den aktuellen Tabellenzweiten.

DORTMUND

von Von Florian Herrmann

, 28.10.2011, 17:28 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit Huckarde unter Druck: Samuel Umerah (r.).

Mit Huckarde unter Druck: Samuel Umerah (r.).

Um die Köpfe frei zu bekommen, wurde in Hörde das Training umgestellt. Am Donnerstag ging die komplette Mannschaft schwimmen und in die Sauna. „Sonntag werden Typen auf dem Platz stehen, die wissen worum es geht“, so Trainer Oliver Blinne. Sein Gegenüber André Scheller hat Respekt vor dem HSC: „Hörde ist für mich überraschend Tabellenletzter. Wir werden sie auf keinen Fall unterschätzen.“ Die heimische Asche und die Erfahrung im Abstiegskampf will Scheller nicht als Vorteil verstanden wissen: „Uns verspringt der Ball auf der Asche auch.“

Gegen den Tabellenzweiten stapelt SG-Trainer Thorsten Nilkowski tief. Wacker gehöre nicht zu den Gegnern, an denen sich seine Mannschaft messen lassen könne. „Spielerisch werden wir kaum etwas reißen können“, ist sich Nilkowski sicher. Viel mehr seien gegen Obercastrop die üblichen Tugenden gefragt. Fehlen wird am Sonntag der verletzte Björn Freytag.

Alles andere als drei Punkte sind in der aktuellen Situation zu wenig für die Westfalia. Das weiß auch Trainer Markus Gerstkamp, der deshalb personell umstellt. Anstelle von Oliver Pater vertritt der eigentliche Torwarttrainer Ralf Schümann den verletzten Stammkeeper Mathias Waleciak: „Wir brauchen seine Ruhe und Erfahrung.“

Der KSC will die schwache Heimbilanz (erst ein Sieg) aufpolieren. Positiver Nebeneffekt wäre, dass es kommende Woche zu einem Spitzenspiel gegen den BSV Schüren kommen würde: „Wir konzentrieren uns nur auf Hillerheide. Die Aufgabe ist schwer genug“, sagt Trainer Adrian Alipour.

Gegen die wiedererstarkten Gastgeber soll nach Möglichkeit gepunktet werden. „Wir haben Respekt vor Schwerin, müssen uns aber auch nicht verstecken“, so Co-Trainer Oliver Wendefeuer.

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