Kirchhörder SC thront an der Tabellenspitze - auch Frohlinde kann jungen KSC nicht stoppen

Fußball-Landesliga

Der Kirchhörder SC behält nach zwei Spieltagen als einzige Mannschaft in der Fußball-Landesliga eine weiße Weste. Beim 4:1-Erfolg über den FC Frohlinde wird ein Rückkehrer zum Mann des Tages.

Dortmund

, 18.08.2019, 20:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kirchhörder SC thront an der Tabellenspitze - auch Frohlinde kann jungen KSC nicht stoppen

Eine verschworrene Truppe: Der Kirchhörder SC hat am zweiten Spieltag der Landesliga seine weiße Weste gewahrt. © Stephan Schuetze

Jörg Mielers durfte sich am Sonntag auf der Tribüne am Sportplatz an der Kobbendelle bereits die ersten Fragen nach einer möglichen Aufstiegsfeier des Kirchhörder SC anhören. Der Sportliche Leiter des KSC nahm sie mit einem breiten Lächeln zur Kenntnis, ließ diese amüsante Spielerei aber unbeantwortet. Stattdessen sagte er: „Was wir gerade in der zweiten Halbzeit gezeigt haben“, sagte Mielers später, „war schon sehr gut.“

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Die Bilder von der Partie Kirchhörder SC - FC Frohlinde

Die Bilder von der Partie Kirchhörder SC - FC Frohlinde
18.08.2019
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Die Bilder von der Partie Kirchhörder SC - FC Frohlinde© Stephan Schuetze
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© Stephan Schuetze
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Nach 90 Minuten hatte der KSC den FC Frohlinde – in der Vorwoche noch 2:1-Sieger gegen den Aufstiegsfavoriten TuS Bövinghausen – mit einem 4:1 (1:1) eindrucksvoll in die Schranken verwiesen. Dass Kirchhörde als einzige Mannschaft in der Landesliga sechs Punkte aufweist und damit Tabellenführer ist, sei eine „schöne Momentaufnahme“, sagte Trainer Sascha Rammel. „Aber wir wissen auch, dass die Spiele Woche für Woche so sicherlich nicht laufen werden. Was man sieht, ist, dass wir eine junge Truppe haben, die 90 Minuten laufen kann. Das war heute gegen Frohlinde zum Beispiel unser großer Vorteil.“

Stiepermann zurück in der Startelf

Gegen die Mannschaft um den ehemaligen Dortmunder Bundesliga-Profi Marc André Kruska begannen die Gastgeber in einem offensiv ausgerichteten 4-1-4-1-System. Die Position des Mittelstürmers bekleidete dabei Marcel Stiepermann, der in der Vorwoche beim Sieg in Hombruch noch wegen Oberschenkelproblemen zum Zusehen gezwungen war. Auch Leon Franke, 18 Jahre alt und gerade aus der A-Jugend zur ersten Mannschaft gestoßen, stand Sascha Rammel wieder zu 100 Prozent zur Verfügung, nahm aber zunächst auf der Bank Platz.

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„Erstmal bin ich froh, dass ich heute spielen durfte und der Trainer mir das Vertrauen geschenkt hat, von Anfang an zu spielen“, sagte Stiepermann. „Und ich denke, dieses Vertrauen habe ich zurückgezahlt.“ Zwei Treffer gelangen dem 33 Jahre alten Offensivspieler, innerhalb von 180 Sekunden unmittelbar nach der Pause. Und sie waren entscheidend dafür, dass der KSC nach einer ausgeglichen ersten Halbzeit, in der der starke Andrei Joan Mura (35.) die Frohlinder Führung durch Lukas Kothe (31.) umgehend egalisiert hatte, auf die Siegerstraße fand.

Leon Franke ersetzt Doppeltorschützen Stiepermann

Zunächst traf Stiepermann in der 46. Minute nach einer schönen Einzelaktion aus etwa zwölf Metern mit einem trockenen Flachschuss. Rund drei Minuten später vollendete er eine Hereingabe von Rechtsverteidiger Philippe Daniel Tchienguin Touko sehenswert per Direktabnahme ins kurze Eck (49.). Sieben Minuten später war der Arbeitstag des Doppeltorschützen an diesem Sonntag beendet, Leon Franke ersetzte den 33-Jährigen positionsgetreu.

Beim FC Frohlinde wurden die Beine von Minute zu Minnute schwerer, und den Gastgebern öffneten sich mehr und mehr Räume, die sie mit ihren schnellen Außen immer wieder bespielten. Dass der Kirchhörder SC dabei in der Folgezeit Chance auf Chance liegenließ – allein der eingewechselte Aleksander Djordjevic vergab mehrmals freistehend von Gäste-Keeper Daniel Schultz –, ließ Rammel nicht aus der Ruhe bringen. „Es war heute nicht spielentscheidend“, sagte Rammel. „Aber natürlich: Wenn wir die Situationen klarer ausspielen, müssen wir hier drei, vier Tore mehr machen.“

So blieb es am Ende bei nur einem weiteren. Und das war Leon Franke vergönnt. Der 18-Jährige (Rammel: „Leon ist eine Vollgranate.“) lief nach einem der zahlreichen Konter alleine aufs Frohlinder Tor zu, umspielte Schultz und schob sicher zum 4:1 ein.

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KSC: Ernst - Tchienguin Touko, Doyscher, Schmitter, Yüksel - Sievers - Sahin (63. Brigdar), Atalay (75. Dapes), Rudnik, Mura (63. Djordjevic) - Stiepermann (56. Franke)
Tore: 0:1 Kothe (31.), 1:1 Mura (35.), 2:1, 3:1 Stiepermann (46., 49.), 4:1 Franke (80.)
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