Kobs wartet noch auf die WM-Norm

Hammerwurf auf dem Höchsten

21.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Karsten Kobs fand beim Werfertag des OSC auf dem Höchsten noch nicht den richtigen Dreh. Daher zeigte sich der frühere Hammerwurf-Weltmeister mit der Weite von 75,43 m, die er im zweiten Durchgang erzielte, nicht zufrieden. Als positive Aspekte blieben, dass er trotz des Regens seine bisherige Jahresbestleistung um 66 Zentimeter übertraf und das für Platz eins reichte. «Ich habe heute bei jeder Drehung einen Meter verloren, denn ich habe keinen Druck drauf bekommen,» analysierte Kobs. Der 35-Jährige vom ASC 09 will «erstmal meine Verkrampfung lösen». Möglicherweise habe er im Trainingslager in San Diego zu viel gemacht. 78,50 m - das ist die WM-Norm, die Kobs in den nächsten Wochen erfüllen muss. Platz zwei belegte Jens Rautenkranz (Mainz) mit 72,87 m. Bei den Frauen lobten Kathrin Klaas (72,57 m) und Andrea Bunjes (69,54 m) die optimalen Bedingungen und die familiäre Atmosphäre auf dem Höchsten. Die beiden Werferinnen von Eintracht Frankfurt erzielten mit 72,57 m bzw. 69,54 m Weltklasseleistungen. In den Rahmenwettbewerben erreichte der A-Jugendliche Maximilian Jung (LGO) als Sieger respektable 47,79m und verbesserte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 2,26 m. Diskus-Spezialist Philipp Überacker (LGO) überzeugte als Hammerwerfer kam bei der B-Jugend auf beachtliche 52,87 m (Platz eins). Mit Pablo Nolte (1. M 15/41,78 m), Thomas Luz (beide OSC, 1. M 35/38,72 m) und Valeriy Bilokon (Teutonia Lanstrop, 1. M 60/50,98 m) konnten sich weitere Dortmunder in die Siegerliste eintragen. P.M.

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