Kommentar: "Schiedsrichtern fehlt die klare Linie"

32. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Einen Spieler in der Halle vor unnötigen Verletzungen zu schützen, indem man das Grätschen gegen den ballführenden Spieler verbietet, ist fraglos ein guter und richtiger Ansatz vom Kreis. Der hat diese neue Regelung für die laufende Hallenstadtmeisterschaft eingeführt.

DORTMUND

, 05.01.2016, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kommentar: "Schiedsrichtern fehlt die klare Linie"

Nach vier Tagen mit reichlich Diskussionsstoff und vielen Zeitstrafen lässt sich aber eins klar feststellen: Noch fehlt die klare Linie in der Ausführung. Denn in jeder Halle gab es in der Vor- und Zwischenrunde Szenen, in denen diese neue Regel unterschiedlich ausgelegt wurde.

Unmut bei Spielern und Fans

Im ersten Moment wird auf Zeitstrafe gegen den grätschenden Spieler und Freistoß für den Gegner entschieden. Wenige Minuten später läuft eine ähnliche Szene ohne Kommentar des Referees weiter. Das sorgt nicht nur für Unmut bei den Spielern und Fans, sondern ebenso stark für Verunsicherung. Darf ich den Ball vor dem Seitenaus mit einer rutschigen Einlage im Spiel halten? Darf ich als Torhüter den Ball mit den Füßen voraus vor dem gegnerischen Spieler klären?

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Die Endrundenteilnehmer der 32. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Das sind die Endrunden-Teilnehmer der 32. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft.
04.01.2016
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BSV Schüren© Foto: Foltynowicz
TuS Hannibal© Foto: Schaper
Mengede 08/20© Foto: Schütze
Westfalia Wickede© Foto: Laryea
Kirchhörder SC© Foto: Foltynowicz
FC Brünninghasen© Foto: Schaper
TSC Eintracht© Foto: Schütze
TuS Bövinghausen© Foto: Laryea
TuS Eichlinghofen© Foto: Foltynowicz
SV Brackel© Foto: Laryea
Westfalia Huckarde© Foto: Schütze
SC Husen-Kurl© Foto: Verein

In den Regeln - so wurde es den Schiedsrichtern in Schulungen mit auf den Weg gegeben - ist es klar definiert. Zumindest für den Fall, dass es einen ballführenden Spieler und einen Gegner gibt, der in den Ball am Fuß hineingrätscht.

Klare Linie

Vier Turniertage mit wechselnden Schiedsrichtern in allen Hallen haben gezeigt, dass die Unparteiischen mit dieser Regel bislang überfordert sind. Es ist zu hoffen, dass die Referees in der Endrunde eine klare Linie fahren.

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