KSC bleibt Team der Stunde - Torfestival in Huckarde

Die Dortmunder Klubs

Der Kirchhörder SC bleibt von den Dortmunder Teams das Maß aller Dinge. Gegen den SC Dortsfeld siegte das Team von Trainer Adrian Alipour trotz frühem Rückstand noch mit 4:2.

von Von Alexander Nähle und Florian Herrmann

, 10.04.2011, 21:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Westfalia Huckarde und SF Nette trennten sich 4:4.

Westfalia Huckarde und SF Nette trennten sich 4:4.

Für die Zuschauer war es äußerst unterhaltsam. So sah es Nettes Trainer Dirk Sörries nicht nur wegen der acht Treffer. Hin und her wogten die Vorteile, ehe Pascal Scharde für die Netter in der 85. Minute den Schlusspunkt unter eine denkwürdige Partie setzte. Sörries, der von „zwei verlorenen Punkten im Abstiegskampf“ sprach, hatte hingegen weniger Freude. Gar nicht begeisterte ihn der Schiedsrichter. „Die Abseitsregel liegt ihm wohl nicht“, kommentierte der Coach. So habe der Unparteiische seinem Team mehrere Szenen abgepfiffen und auf der anderen Seite zumindestens eine durchgehen lassen. Nette meldete sich nach frühem Rückstand (Tobias Ahland) zurück., Alex Czerwinski und Kevin Lösbrock trafen. Dann war mal wieder Huckarde an der Reihe. Maximilian Hohoff und Mathieu Senftleben schlugen zu – 3:2. Nach Czerwinskis Ausgleich traf erneut Czerwinski, ehe Schrade das 4:4 besorgte. Huckardes Geschäftsführer Uwe Rose sah das Remis als in Ordnung an. Sörries fand sein Team spielerisch gar nicht schlecht. „Nur bringt uns der eine Punkt nicht weiter.“

Mit Pauken und Trompeten ging der VfL in Merklinde unter. Für Trainer Thomas Faust ist der Abstieg damit beschlossene Sache: „Das würde ich so behaupten. Vielleicht wollen die Jungs ja in der Kreisliga spielen. Das war heute ein absolut desolater Auftritt. Da muss man nichts mehr zu sagen.“ Neben dem Spiel verlor Hörde auch noch Torwart Jens Boenke, der nach einer Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte sah (60.). Zudem musste Lukas Lakoma frühzeitig verletzungsbedingt ausgewechselt werden (20.). Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt nun acht Punkte.

Nach zweimaligem Rückstand kam der HSC gegen Hillerheide noch zu einem Punktgewinn. Aus Sicht von Trainer Oliver Blinne wäre sogar noch mehr drin gewesen: „Die Chancen waren da. Die Einstellung hat gestimmt. Nach zwei Rückständen nochmal zurückzukommen ist bei unserer personellen Situation absolut in Ordnung.“ Nach dem 0:2 zur Halbzeit trafen Ferhat Cobanoglu, Lars Ötting und Dennis Baars per Foulelfmeter für die Hörder. Negativ fiel Libero Sascha Feldens auf, der wegen Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah (89.).

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