Kurze Vorbereitungszeit macht sich bemerkbar: Etliche Muskelverletzungen bei Berghofen

2. Bundesliga

Die 2. Bundesliga-Mannschaft des SV Berghofen trifft an diesem Wochenende auf die Reserve von Turbine Potsdam. Der große Aufwand und die kurze Vorbereitung werden nun deutlich beim SVB.

Dortmund

, 03.04.2021, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der SV Berghofen ist am Sonntag wieder gefordert.

Der SV Berghofen ist am Sonntag wieder gefordert.

Für den Frauenfußball-Zweitligisten SV Berghofen ist am Ostersonntag weites reisen angesagt. Am siebten Spieltag geht es in die brandenburgische Hauptstadt Potsdam. Dort trifft der Aufsteiger bereits um 11 Uhr auf die Reserve von Turbine Potsdam.

Die Berghoferinnen bestreiten damit als lupenreine Amateurinnen ihr drittes Spiel innerhalb von nur einer Woche, ohne sich zu beschweren oder zu jammern. „Wir hatten uns von Beginn an gegen Bielefeld viel vorgenommen, leider konnten wir das in der ersten Halbzeit nicht umsetzen. Nach der Pause war eine klare Leistungssteigerung zu erkennen“, analysiert Kapitänin Paula Peck das 1:1-Unentschieden vom vergangenen Mittwoch.

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Die Abwehrchefin erwartet eine ähnlich enge Partie gegen die „Turbinen“. „In unserer Gruppe kann irgendwie jeder gegen jeden gewinnen. Wir wollen zumindest einen Punkt mitnehmen. Vielleicht klappen unsere Standards ja besser als gegen die Arminia, wo wir bei Ecken und Freistößen unglücklich agiert haben“, hofft Paula Peck.

Potsdam gewinnt das letzte Spiel deutlich

Allerdings ließ Turbine Potsdam am Donnerstag aufhorchen: Gegen Borussia Bocholt gelang mit einem ungefährdeten 3:0-Erfolg der erste Saisonsieg. Die hohen Belastungen, verbunden mit dem riesigen Aufwand, den die Mannschaft betrieben hat und der mit nur drei Wochen knapp bemessene Vorbereitungszeit, haben bei den Damen des SV Berghofen deutliche Spuren hinterlassen: Etliche Spielerinnen leiden unter kleinen Wehwehchen oder plagen sich mit muskulären Problemen rum. Juliane Wrede (Knieprobleme) und Leonie Witt (Bänderverletzung) können auf keinen Fall Spielen.

Auch bei Anna Spitthoff, die gegen Bielefeld einen Schlag aufs Knie bekam, sind die Aussichten auf einen Einsatz eher gering. „Wer fit ist, spielt“, lautet dann auch das Motto von Trainerin Laura Marienfeld.

Samstagmorgen absolvieren die Berghoferinnen noch um neun Uhr eine Aktivierungstrainingseinheit, ehe es per Bus nach Brandenburg geht. „Wir stehen in Potsdam vor einer großen Herausforderung. Vielleicht haben wir dort das nötige Quäntchen Glück, dass uns in den letzten beiden Spielen etwas gefehlt hat“, ergänzt Berghofens Trainerin. Auch Kapitänin Paula Peck weiß um die Wichtigkeit der Partie: „Wir werden unangenehm sein und versuchen den Gegner zu ärgern. Für uns gibt es nur wichtige Spiele in der Liga. Ich tippe auf einen knappen 2:1-Auswärtssieg“

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