Ligen-Einteilung ist da - anspruchsvolle Aufgaben für die Eisadler Dortmund

Eishockey

Nach der Landesliga-Meisterschaft in der vergangenen Saison treten die Eisadler Dortmund künftig in der Regionalliga West an. Nun steht fest, in welchem Modus und mit welchen Gegnern.

Dortmund

16.07.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Großer Jubel: So soll es für die Eisadler Dortmund künftig auch in der Regionalliga aussehen.

Großer Jubel: So soll es für die Eisadler Dortmund künftig auch in der Regionalliga aussehen. © Stephan Schuetze

Ungeachtet der nach wie vor ungeklärten Situation, ob, beziehungsweise ab wann wieder Eishockey gespielt werden kann, hat der Eishockeyverband NRW (EHV) bei einer Ligentagung am Samstagnachmittag (11. Juli) in Duisburg wichtige Entscheidungen zur Ligenstruktur und dem entsprechenden Modus getroffen.

Die Landesliga, in der die Eisadler Dortmund in der letzten Saison Meister wurden, wird in die Regionalliga West integriert. Diese Liga umfasst nun insgesamt zwölf Vereine. Im Einzelnen sind das die Füchse Duisburg, die Moskitos Essen (beide aus der Oberliga Nord), der EHC „DIE BÄREN“ 2016 aus Neuwied, die Dinslakener Kobras, die Ratinger Ice Aliens und der Neusser EV (alle aus der letztjährigen Regionalliga)

Hinzu kommen neben den Eisadlern Dortmund auch die Wiehl Penguins, der ESV Bergisch Gladbach, der EHC Troisdorf, die Grefrather EG und der EC Bergisch Land (alle aus der letztjährigen Landesliga).

Eisadler treffen auf die Moskitos Essen

Die Saison soll mit einer Gruppenphase beginnen. Dafür wurden die zwölf Vereine unter Berücksichtigung sportlicher und regionaler Kriterien in zwei Gruppen eingeteilt. Die Eisadler haben sich in Gruppe 1 anspruchsvollen Aufgaben zu stellen, denn ihre Gegner kommen aus Essen, Neuwied, Ratingen, Wiehl und Grefrath. Gespielt wird eine Einfachrunde (Hin- und Rückspiele).

Danach sollen die jeweils vier Bestplatzierten der beiden Gruppen gemeinsam eine Hauptrunde (erneut als Einfachrunde) mit anschließenden Playoffs spielen. Die dortigen Fünft- und Sechstplatzierten der beiden Gruppen spielen eine Doppelrunde (zwei Hin- und Rückspiele) um den Regionalliga-Pokal. Unterhalb dieser neuen erweiterten Regionalliga gibt es in Nordrhein-Westfalen nur noch die Bezirksliga, in die auch der GSC Moers geht, der letzte Saison noch in der Landesliga NRW spielte.

Alle Vereine sind Kompromisse eingegangen

„Diese neue Ligenstruktur mit einer größeren Regionalliga war nur möglich, weil alle Vereine Kompromisse eingegangen sind. Auch wenn es nun für uns ungleich schwerer werden wird, nehmen wir diese sportliche Herausforderung an und hoffen, dass die neue Regionalliga West uns zusätzliche Impulse zum Beispiel im Sponsorenbereich bietet“, erklärten der Vorsitzende der Eisadler Bernd Schnieder und der Sportliche Leiter Klaus Picker nach der Tagung unisono.

Jetzt bleibt nur zu hoffen, so die Verantwortlichen, dass möglichst bald geklärt wird, ab wann und unter welchen Bedingungen gespielt werden kann. Bis dahin muss auf entsprechende Terminierungen der Spiele noch gewartet werden.

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