Marko Schott im Interview: "Stellenwert begriffen"

30. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Marko Schott kann es nicht lassen - weder das Spiel in der Halle noch das Toreschießen. Vor der Endrunde führt er mit neun Treffern die Liste an. Ob er gegen Phönix Eving oder Arminia Marten noch einmal antritt, lässt er offen. Im Gespräch mit Alexander Nähle beschreibt er, wie groß seine Lust auf Hallenfußball ist.

Dortmund

, 10.01.2014, 12:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Treffsicher: Marko Schott.

Treffsicher: Marko Schott.

Genau. Ich weiß schon, dass mir das Tempo gegen gewisse Gegner zu hoch ist.

Mit Phönix Eving schieden wir damals in der Zwischenrunde aus. Mir als 18-Jährigem schlotterten die Knie. Den Stellenwert der Stadt-Meisterschaft erkannten unsere routinierten Spieler, die schon einige Turnier hinter sich hatten, noch besser. Ich erinnere mich an Namen wie Kohlmann, Meyer, Richter oder Sankiewicz. Da ich in meiner weiteren Karriere lange nicht in Dortmund gespielt hatte, kehrte ich erst 2006 mit Westfalia Wickede aufs Hallenparkett zurück. Ich hatte immer Spaß, erinnere mich an das Wettschießen um die Torjägerkrone mit Hannes Wolf 2007, Hannes gewann damals. 2011 holte ich sie dann. Aber es geht ja nicht nur um mich.

Ja das ist schon etwas Besonderes, vor vielen Zuschauern zu spielen. Das hat sich im Laufe der Zeit natürlich noch gesteigert. Die Helmut-Körnig-Halle ist auch ein sehr angenehmer Schauplatz. Vielleicht realisiert heute der eine oder andere junge Spieler auch nicht, wie packend die Geschichte ist. Wenn ich könnte, würde ich noch ein paar Jahre mitwirken.

Wie gesagt: Mir macht es schon Spaß. Diesmal kommt aber schon dazu, dass Leute wie Marcel Städter, Anil Konya oder Tim Schrade sich selbst schon nicht als die Hallenspieler sehen, aber ich finde, sie machen das ordentlich. Gegen sie zu spielen, ist schon mal sehr unangenehm.

Natürlich liegen die zum Teil sehr hohen Siege auch an den Gegnern. Ich sage aber immer, auch gegen A-Ligisten musst du erstmal so viele Tore schießen. Wir haben aber auch erst vier Gegentore kassiert. Das spricht dafür, dass wir bislang eine gute Serie spielen.

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Wir haben zwar noch Adrian Goly verpflichtet, aber an Christian führt in der Halle kein Weg vorbei.

Das kann gut sein. Wir wollen tanken, sie dann weiterentwickeln, um eine bessere Rückserie zu spielen. Wir hatten schon zwischendurch einen Mannschaftsabend, der uns an das alte Wickeder Wir-Gefühl erinnerte.

Phönix macht Dampf, Marten ist ja schon seit Jahren in der Halle gut. Das ändert nichts daran, dass wir am Samstag noch mitmischen wollen.

Unser Dank geht an die Ehrenamtlichen. Was unsere 60 bis 70 Helfer, aber auch die der anderen Vereine in Vor-, Zwischen- und Endrunde leisten, verdient allergrößten Respekt.

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