Mengede 08/20 schlägt wieder zu: Es ist, als würde ein Kind nach Hause kommen

mlzFußball-Bezirksliga

Der Fußball-Bezirksligist Mengede 08/20 ist weiter aktiv auf dem Transfermarkt unterwegs. Jetzt gibt es den nächsten Neuen. Einen echten Qualitätsspieler mit Heimatgefühlen.

Dortmund

, 05.03.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Thomas Gerner übernimmt erst am 1. Juli offiziell das Traineramt beim Fußball-Bezirksligisten Mengede 08/20. Er sitzt bis dahin aber nicht untätig zu Hause herum. Ganz im Gegenteil. Er ist gerade dabei, ein Team zu basteln, das in der kommenden Spielzeit ganz oben angreifen kann.

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„Klar haben wir Ambitionen, und unser Ziel ist es, immer besser zu sein als im Vorjahr. Wir haben betont, dass wir mittelfristig in die Landesliga aufsteigen wollen“, erklärt Gerner. So beschreibt es auch der Vorsitzende Michael Schulz: „Ja, wir wollen in die Landesliga. Das muss aber nicht sofort in der kommenden Saison passieren“, sagt Schulz.

Robin Dieckmann (r.) kommt wieder nach Hause.

Robin Dieckmann (r.) kommt wieder nach Hause. © Schütze

Der Vorsitzende merkt an, dass der Klub wieder kräftig durchatmen kann. Nach den tollen Jahren in der Westfalenliga und dem Erfolg bei den Hallenfußball-Stadtmeisterschaften 2016 ging es bergab für den Verein aus dem Dortmunder Westen. Finanzielle Nöte zwangen Mengede 08/20 zu Sparmaßnahmen.

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Es folgte der Absturz von der Westfalenliga in die Bezirksliga. „Wir haben häufig gehört, dass wir noch weiter abstürzen. Wir haben uns aber konsolidiert und uns geht es wieder gut. So gut, dass wir mittelfristig wieder die Landesliga anpeilen können“, sagt Schulz.

Dennis Schultze-Adler kommt auch zurück

Für dieses Projekt hat der Verein Thomas Gerner verpflichtet, der die erfolgreichen Jahre in der Westfalenliga als Trainer mitgeprägt hat. Und Gerner ist gerade dabei, ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen. Rückkehrer Dennis Schultze-Adler steht als erster Neuzugang fest.

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Jetzt hat auch Robin Dieckmann seine Zusage gegeben. Der Leistungsträger des Westfalenligisten Westfalia Wickede. „Ich bin von dem Projekt überzeugt“, sagt Dieckmann, „und Mengede ist mein Heimatverein. Hier habe ich 19 Jahre meines Lebens gespielt.“

Gerner ist froh über Dieckmanns Rückkehr

Thomas Gerner ist froh, dass Dieckmann zugesagt hat. „ Es ist, als würde ein Kind nach Hause kommen“, sagt Gerner. Dieckmann werde sowohl sportlich als auch menschlich das Team weiterbringen. Und der Offensivspieler hat einiges vor mit dem Klub.

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„Ich möchte mithelfen, die vielen jungen Talente zu führen und weiterzuentwickeln. Aber ich möchte mit dem Klub auch aufsteigen. Man hat nicht häufig im Leben die Chance, die Meisterschaft zu feiern. Ich würde es gerne mit Mengede machen“, sagt der 27-Jährige.

Gerner betont, dass Spielertypen wie Dennis Schultze-Adler und Robin Dieckmann dem talentierten Team sehr gut tun werden. „Wir haben hier sehr viele tolle Talente. Die müssen aber geführt werden“, sagt Gerner.

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In Tim Gebauer, Florian Schulz, Aaron Vasiliou, Schultze-Adler, Dieckmann und Florian Knaffla hat Gerner schon mal sechs Anführer. In den kommenden Wochen soll ein weiterer Rückkehrer vermeldet werden. „Wir werden aber nicht die komplette Mannschaft aus 2016 zurückholen. Unser Konzept bleibt bestehen. Wir wollen junge Spieler entwickeln. Dafür benötigen wir aber auch erfahrene Jungs“, so Gerner.

Eine Familienzusammenführung bei Mengede 08/20

Die Rückkehr Dieckmanns nach Mengede ist zugleich eine Familienzusammenführung. Trotz des Abgangs ihres Sohnes Robin blieb Mutter Gudrun im Vorstand von Mengede. Vater Ralf ging mit nach Wickede. „Jetzt sind wir sonntags wieder alle zusammen“, sagt Robin Dieckmann.

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Bis es dazu kommt, will er dazu beitragen, dass Westfalia Wickede in der Westfalenliga die Klasse hält. „Ich bin jetzt im dritten Jahr bei Wickede. Ich werde bis zum letzten Tag 100 Prozent geben.“ Davon ist Wickedes Sportlicher Leiter überzeugt: „Robin hat einen Top-Charakter, wir wissen, dass er bis zum Ende für uns alles geben wird. Wir hätten ihn auch sehr gerne behalten. Er möchte aber wieder nach Hause“, sagt Dukic.

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