Mengede kommt glücklich gegen Kirchderne weiter - und ist plötzlich Favorit aufs Halbfinale

Fußball-Kreispokal

Während andere Teams noch nicht einmal das Sechzehntelfinale im Kreispokal gespielt haben, weiß Mengede 08/20 seit Donnerstagabend schon, dass die Chance aufs Halbfinale groß ist.

Dortmund

, 20.11.2019, 21:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mengede kommt glücklich gegen Kirchderne weiter - und ist plötzlich Favorit aufs Halbfinale

Im Viertelfinale des Kreispokals: Mengede 08/20. © Schaper

Von den vergangenen neun Bezirksligaspielen hat Mengede 08/20 nur eines verloren - das Duell bei Viktoria Kirchderne und zwar relativ deftig mit 0:4. Die Auslosung des Kreispokal-Achtelfinals wollte es so, dass die beiden Bezirksligisten nur zehn Tage nach dem Liga-Duell schon wieder gegeneinander ranmussten - dieses Mal mit einem anderen Sieger. Mengede setzte sich mit 3:2 (2:0) durch.

Kirchderne wundert sich über Rückstand

Dabei war es spielerisch trotz zahlreicher Wechsel auf beiden Seiten eine ähnliche Partie. Kirchderne hatte mehr vom Spiel, auch die besseren Chancen, doch im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen schoss dieses Mal Mengede die Tore. Marcos Hill stellte schon in Halbzeit eins auf 2:0 (37., 40.) für die Jungs von Trainer Tobias Vößing und sorgte dafür, dass die Kirchderner in der Kabine saßen und sich fragten: „Warum eigentlich?“

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Kirchderne-Coach Tim Preuß erzählte diese Anekdote hinterher, aus seiner Sicht war sein Team in Halbzeit eins klar überlegen, „wir machen das Ding aber nicht. Dann hat Mengede zwei Chancen und trifft zweimal.“ Auch Vößing bestätigte eine „glückliche Führung“, die seinem Team dann mehr Sicherheit gegeben habe.

Alabar erhöht - doch dann dreht Kirchderne auf

Nach der Pause erhöhte Yazan Alabar sogar auf 3:0 (55.), ehe Kirchderne in Person von André Meyer zwar auf 3:2 herankam (70., 87.), aber eben nicht zum Ausgleich: „Der Fußballgott wollte es heute so“, sagte Preuß, der drei Aluminiumtreffer und weitere Chancen beklagte, während Vößing den Schlusspfiff herbeisehnte: „Wenn es noch etwas länger gegangen wäre, wäre der Ball wohl irgendwann drin geweden.“

War er aber nicht und das sorgt dafür, dass die Mengeder nun plötzlich große Chancen aufs Halbfinale haben. Denn die Auslosung will es so, dass der Gegner im Viertelfinale auf jeden Fall ein unterklassiger ist. A-Ligist KF Sharri steht bereits im Achtelfinale, wartet dort aber noch auf den Sieger der Partie zwischen dem A-Ligisten TSC Eintracht Dortmund und dem B-Ligisten FC Sarajevo Bosna. Auf den Sieger des Spiels trifft Mengede: „In beiden Fällen wären wir tatsächlich ein bisschen favorisiert“, stellt Vößing fest.

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