Mengede setzt sich von Konkurrenz ab

Die Dortmunder Klubs

Mengede 08/20 blickt auf eine beeindruckende Bilanz zurück. Der Hombrucher SV hingegen taumelt dem Tabellenmittelfeld entgegen. Besserung sah Arminia Martens Trainer Michael Griehsbach im Spiel in Zweckel.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 31.10.2011, 19:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Robin Schultze feierte sein Tor in den Armen von Freddy Nolte.

Robin Schultze feierte sein Tor in den Armen von Freddy Nolte.

. Ansonsten beeindrucken die Mengeder mit einer Bilanz von neun Siegen und nur zwei Niederlagen. „Irgendwann muss Schwarz-Weiß auch mal fällig sein“, erklärt Trainer Mario Plechaty. „Auf der anderen Seite haben wir ein schönes Polster auf den dritten Rang.“ Vielleicht ist es noch zu früh, dauerhafte Rückschlüsse aus diesem Start zu ziehen. Dennoch zeichnet sich ab, dass Mengede den eigenen Ansprüchen gerecht wird und ein ganz heißer Kandidat auf den Aufstieg ist, selbst wenn es als Tabellenzweiter gelingt. Leistungen wie das 3:1 gegen Sodingen sprechen jedenfalls dafür. „Wir haben uns gegen einen sehr disziplinierten Gegner durchgesetzt. Das zeichnet diese Mannschaft aus“, lobt Plechaty. Am Sonntag in Höntrop spielen auch Oliver Marin und Fathallah Boufeljat wieder. Der

taumelt weiter dem grauen Mittelmaß entgegen, wobei Trainer Sead Sabotic seiner Mannschaft nach der Niederlage in Wattenscheid keinen Vorwurf machte: „Im Gegenteil. Wir waren 70 Minuten lang die bessere Mannschaft.“ Stark hätten sich die A-Junioren Jan Keuntje, Yannis Schwarze und Dominik Haake präsentiert. Aber auch ihnen fehlt im Abschluss noch die Kaltschnäuzigkeit eines Kamil Kokoschka. Sabotic kommentiert: „Er nutzt seine beiden Chancen und entscheidet die Partie.“ Eine deutliche Steigerung im Vergleich zum 0:6 gegen Mengede sah

Trainer Michael Griehsbach. „In Zweckel haben wir uns nur nicht belohnt.“ Dazu kam, dass der Schiedsrichter sechs Minuten nachspielen ließ. „Keine Ahnung, warum“, kommentierte Griehsbach. „Ärgerlich, dass wir am Ende noch das 0:1 kassieren.“ Jetzt gegen Stockum gelte es, auch ergebnistechnisch wieder in die Spur zu kommen. Ob der angeschlagene Jörg Heitmann mitmischen kann, steht noch nicht fest.

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