Mengede setzt Wattenscheid unter Druck

Die Dortmunder Klubs

Das Kompliment von Sead Sabotic, Trainer des Hombrucher SV, hören sie in Mengede bestimmt gerne. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier überhaupt jemand etwas holt. Wir haben nicht gegen irgendeine Mannschaft verloren.“

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 03.10.2011, 17:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hombruch (blaues Trikot) hat in dieser Situation die Nase vorne. Die Punkte aber blieben im Volksgarten

Hombruch (blaues Trikot) hat in dieser Situation die Nase vorne. Die Punkte aber blieben im Volksgarten

Die Megeder aber eben auch, wie nicht nur Sabotic erklärt. Und das Team hält das Niveau auch, wenn einige Stammkräfte fehlen, wie Andreas Uphues oder Oliver Marin. Fathallah Boufeljat war erst am Freitag aus dem Urlaub zurückgekehrt, saß gegen Hombruch zunächst nur auf der Bank. „Dafür war es ein wirklich gutes Spiel“, kommentierte Kuhlmann. „Wichtig war uns, dass hinten die Null stand.“ Sie zu halten, ist David Müller in den kommenden Wochen nicht vergönnt. Er unterzieht sich während der Woche einer Leistenoperation. Heute im Test bei Westfalia Wickede spielen diejenigen, die in den vergangenen Wochen nur kleine Einsatzzeiten erhielten.

Ganz gelassen reagierte Sabotic auf die Niederlage seines Teams. „Wir müssen nicht ganz vorne stehen. Alles ganz easy“, nimmt Sabotic seinem Team jede Last. „Natürlich verliere auch ich nicht gerne, aber in Mengede ist das okay.“ Der Coach fand zudem, dass das 3:0 ein zu deutliches Ergebnis war. „Wir haben uns eigentlich ordentlich präsentiert.“ Personell schöpft Sabotic bis auf den Langzeitverletzten Eduardo Ribeiro aus dem Vollen. Am Sonntag kommt der SV Zweckel nach Hombruch. „Da wollen wir in die Erfolgsspur zurück.“ A

Lesen Sie jetzt