Mit Realismus gegen Wanne-Eickel

Westfalia Wickede

Marko Schott fährt mit seinem Wickeder Realismus äußerst gut. Keine großen Töne lässt er zu, bescheiden hält der Klub aber Kontakt zu den Aufstiegsrängen. In einer anderen Sache aber wählt er doch einen Superlativ.

DORTMUND

12.03.2012, 18:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Haarscharf rettete sich die immer dünn ausgestattete Westfalia vergangene Saison. Am Sonntag in Langscheid bot sich den Betrachtern ein ganz anderes Bild. Mario Bunk, Christian Fröse, Sascha Richter, Roman Schymanitz und Dominik Lipki saßen zunächst draußen – Spieler, die in anderen Teams locker in der ersten Elf hätten stehen können. „Aber die Jungs fassen das sehr ordentlich auf. Sie bringen nach ihrer Einwechslung richtig Schwung.“ Ohnehin entsteht in Wickede eher kein dauerhafter Frust, weil Schott oft rotiert. „Nur so funktioniert es. Jeder erfährt von mir auch, welchen Stellenwert er für die Mannschaft hat.“ Und da sich in Wickede alle wieder gerne haben, nimmt Schott auch die Testspielpleiten etwas gelassener. „Vielleicht sollte ich für Dienstag oder Donnerstag noch schnell ein Freundschaftsspiel abschließen, damit wir im Rhythmus bleiben.“ Das hieße: schlechter Test, klare Ansage und ein starkes Meisterschaftsspiel.

Im Ernst: Schott belässt es lieber beim regulären Training. Am Sonntag gastiert auch ein wiedererstarkter DSC Wanne-Eickel im Pappelstadion. Und da ist sein Team gefordert, denn Schott möchte schnellstmöglich 40 Punkte auf dem Konto haben. Ob Andreas Toetz, Hendrik Huneke und Sebastian Didion, die berufsbedingt weniger trainieren können, am Sonntag die Bank noch verstärken, lässt der Coach offen. „Das ist ein Luxusproblem.“ Und vielleicht berücksichtigt er auch die Schlussphase in Langscheid, als der Sieg noch ins Wanken geriet. „Da fielen einige doch nochmal auf Testspielniveau ab.“ Schott hält sie auf dem Teppich.  

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