Mit vielen Bildern: So sieht die neue Helmut-Körnig-Halle von innen aus

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Das „Wow“ war nicht zu überhören, als Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau seinen Gästen am Freitag bei einem Rundgang die erweiterte und sanierte Helmut-Körnig-Halle vorstellte.

Dortmund

, 20.12.2019, 16:47 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Tat ist beeindruckend, was in nur sieben Monaten geleistet wurde. „Ein Bauvorhaben dieser Größenordnung im geplanten Zeit- und Kostenrahmen fertig zu stellen, ist unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine grandiose Leistung“, lobte der OB. Das gesamte Investitionsvolumen umfasst nach der Fertigstellung aller drei Bauabschnitte, die bis Ende 2020 abgeschlossen sein sollen, 7,7 Millionen Euro, die mit Unterstützung des Bundes und des Landes NRW gestemmt werden.

„Diese Halle ist ein Weihnachtsgeschenk der Stadt Dortmund an die Sportler und vor allem an die Leichtathleten und im nächsten Jahr Zeit auch für die Boxer. Auch der Schulsport profitiert davon“, war Sierau begeistert.

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Die neue Helmut-Körnig-Halle

So sieht die neue Helmut-Körnig-Halle von innen aus.
20.12.2019
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Bilder von der neuen Helmut-Körnig-Halle© Foltynowicz
Bilder von der neuen Helmut-Körnig-Halle© Foltynowicz
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Er erinnerte daran, dass im März 2018 die ersten Ideen entstanden, nachdem der Deutsche Leichtathletik-Verband deutlich machte, dass die Körnighalle nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Hochleistungstraining erfüllt. Und dazu nicht mehr für die Ausrichtung von nationalen Titelkämpfen und internationalen Wettkämpfen in Frage komme.

„Wir haben dann mit viel Dickköpfigkeit durchgesetzt, was wir heute sehen und noch sehen werden.“ Dem technischen Leiter der Sportstätten, Friedrich Dieck, war nach nervenaufreibenden Monaten die Erleichterung anzumerken: „Nun ist die Zeit des Stolzes auf das Geleistete“, meinte er und fügte hinzu: „Diese Halle ist in Deutschland einzigartig.“ Inzwischen ist die Bauabnahme erfolgt und die Zertifizierung durch die IAAF ausgesprochen.

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Um die Erweiterung der Kunststoffpiste von bisher vier auf sechs Rundbahnen zu ermöglichen und Raum für die neuen Radien zu schaffen, musste die Ostbrücke abgerissen und neu errichtet werden. So konnte neuer Tribünenplatz geschaffen werden – die Gesamtkapazität an Sitz- und Stehplätzen von 4500 blieb erhalten. Auch die technischen Einrichtungen wurden auf den neuesten Stand gebracht.

Was die Besucher begeisterte waren die zahlreichen „Kleinigkeiten“. So befindet sich unter der Südtribüne eine Aufwärmbahn, die die Athleten bei Wettkämpfen nutzen können. Um die langen Stabhochsprungstäbe lagern zu können, erhielt die Tribünenwand ein Fenster. All das macht die Halle so besonders.

Neue Trainingsstätte für den Landesstützpunkt Boxen

Im Laufe 2020 wird im Untergeschoss eine neue Trainingsstätte für den Landesstützpunkt Boxen eingerichtet. Dort sind auch die Heizzentrale, Lager und Sozialräume unterbracht. Im Erdgeschoss entsteht in einem Anbau ein neuer Besuchereingang mit Foyer.

„Diese Halle ist ein absolutes Highlight, es macht Freude hier zu trainieren“, brachte der Sportliche Leiter der LG Olympia, Pierre Ayadi, für die Athleten des Vereins zum Ausdruck. „Es ist einfach schön, in diese Halle zu kommen“, freute sich Mittelstrecklerin Linn-Lara Kleine.

„Die Sportlandschaft Dortmunds ist vor allem für die Leichtathletik hervorragend“, stellten die für die Sport- und Freizeitbetriebe der Stadt verantwortlichen Andre Knoche und Bernd Kruse fest.

Die Körnig-Halle feiert 2020 ihren 40. Geburtstag

Die Körnig-Halle feiert 2020 ihren 40. Geburtstag. Westfalens Leichtathletik-Chef Peter Westermann bestätigte Planungen, dass von 2021 an in jährlichem Wechsel mit Leipzig die Deutschen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen an der Strobelallee ausgetragen werden. Das PSD-Bank-Indoor-Meeting wird ein weiteres Aushängeschild ein.

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