Nach Absage der Stadtmeisterschaft: Dürfen gesperrte Klubs beim nächsten Mal antreten?

mlzFußball

Die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ist abgesagt. Fußball-Dortmund trauert. Dürfen sich die gesperrten Klubs Türkspor Dortmund, VfL Hörde und FC Wellinghofen freuen?

Dortmund

, 17.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei der vergangenen Hallenfußball-Stadtmeisterschaft gab es einige Eklats, die dem Turnier einen grauen Schleier umgelegt hatten. Da war zum Beispiel der Zuschauer, der aus dem Block von Türkspor gesprungen war und den Torhüter des Lüner SV attackiert hatte. Oder die Fans des FC Wellinghofen, die die gegnerischen Spieler beleidigt, die Ordner bepöbelt und Geldstücke auf den Hallenboden geschmissen hatten.

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Auch die Fans des VfL Hörde hatten für negatives Aufsehen gesorgt. Sie hatten im Derby gegen den Hörder SC für Tumulte und eine Spielunterbrechung gesorgt. Auch ein Ordner wurde getreten. Der Kreisvorsitzende Jürgen Grondziewski sprach damals von nicht hinnehmbaren Aktionen.

Und der Fußballkreis Dortmund handelte auch im Anschluss: Türkspor Dortmund, der FC Wellinghofen und der VfL Hörde wurden für die nächste Veranstaltung gesperrt. Türkspor Dortmund hatte versucht, sportgerichtlich dagegen vorzugehen, verlor aber in allen Instanzen.

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Ändert sich jetzt etwas, weil die Stadtmeisterschaft in diesem Winter ausfällt? Zählt die Sperre für ein Jahr, oder eine Veranstaltung? Grondziewski klärt diese Frage auf.

„Die Sperre wurde für eine Veranstaltung ausgesprochen. Damit ist klar, dass die drei Vereine bei der nächsten stattfindenden Stadtmeisterschaft nicht dabei sein werden“, erklärt Grondziewski.

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Damit steht fest, dass der VfL Hörde, der FC Wellinghofen und Türkspor Dortmund erst im Jahr 2022 an der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft teilnehmen dürfen. Eine lange Zeit, um darüber nachzudenken, wie man beim nächsten Mal nicht noch einmal dieselben Fehler aus der Vergangenheit macht.

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