Nach Sieg über Wanne-Eickel: Bengsch erntet Komplimente

Westfalia Wickede

Fans von Westfalia Wickede wissen den Begriff „Wechselbad der Gefühle“ jetzt erst richtig einzuordnen. Denn ihr Team pendelt von Woche zu Woche zwischen „himmelhoch jauchzend“ und „zu Tode betrübt“.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 26.04.2011, 18:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Andreas Toetz (r.) trainiert in dieser Woche nicht. Am Sonntag gegen Herbede ist er aber einsatzbereit.

Andreas Toetz (r.) trainiert in dieser Woche nicht. Am Sonntag gegen Herbede ist er aber einsatzbereit.

Die Momentaufnahme fällt auf einem Nichtabstiegsplatz zwar okay aus, jedoch ist das Polster von zwei Zählern sehr dünn. Für die Wickeder spricht, dass sie trotz der dünnen Personaldecke mehrere taktische Varianten anwenden können. Als komplett gelungen bezeichnet Gocke das Experiment, Mathieu Bengsch in den Angriff zu beordern. Auch Sascha Richter habe auf der rechten Seite seine Sache sehr ordentlich gemacht. Bengsch, der den Verein im Sommer verlässt, dürfte kaum zu ersetzen sein. So sieht es auch Gocke. „Sein Laufpensum, sein Spielverständnis und seine Einstellung taugen für höhere Ligen.“ Der Co-Trainer kündigt aber an, dass ungeachtet der Ligenzugehörigkeit, kommende Spielzeit ein Kader ins Rennen geht, der nicht durch ständiges Improvisieren geprägt ist. „Diese Saison sehen wir als Lehrjahr. Dass so viele Spieler gingen oder ausfielen, hatten wir aber auch nicht erwarten können.“

In dieser Woche trainieren Andreas Toetz und Hendrik Huneke aus beruflichen Gründen nicht. Gocke: „Heißt, wir können gewisse Dinge wieder nicht einstudieren. Aber am Sonntag sollten wir dann wieder alle an einem Strang ziehen, wie wir es in Wanne gemacht haben.“

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