Nette mit Trotzreaktion - Huckardes Punkt teuer erkauft

Die Dortmunder Klubs

Die Sportfreunde Nette sorgten für die Überraschung des Spieltages und verschafften sich mit einem Sieg gegen Waltrop eine verbesserte Ausgangsposition im Abstiegskampf.

DORTMUND

von Von Florian Herrmann

, 17.04.2011, 20:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hördes Torhüter Steve Schröter überspringt einen Rahmer Angreifer. Christian Hoffmann (links) schaut zu.

Hördes Torhüter Steve Schröter überspringt einen Rahmer Angreifer. Christian Hoffmann (links) schaut zu.

Nach einer durchwachsenen Leistung geht das Remis gegen Wacker für die Eichlinghofer in Ordnung. In der zweiten Halbzeit sei zwar eine Leistungssteigerung zu erkennen gewesen, „aber Castrop hatte gute Torchancen und von daher können wir mit dem Punkt heute gut leben“, so Co-Trainer Mirnas Husic.

„Wir waren vielleicht etwas besser, aber wie schon so oft in der Saison nach vorne hin nicht zwingend genug“, bilanzierte VfL-Trainer Thomas Faust die erneute Niederlage. Den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:2 erzielte Malwin Lorenz mit einem Schuss aus 18 Metern ins Eck.

„Unser Passspiel war schlecht, und auch die Chancenverwertung war verbesserungswürdig. Es gibt viel zu tun.“ So lautet das Fazit von Dorstfelds Trainer Bodo Sievers. Tim Schrade (2) und Durmus Aydin waren für die Mannschaft vom Bummelberg erfolgreich.

Trotz des Auswärtsdreiers war Trainer Adrian Alipour alles andere als zufrieden: „Das war mit Abstand unser schlechtestes Saisonspiel. Ich habe gehofft, dass die Partie schnell zu Ende geht. Aufgrund der Torchancen geht der Sieg aber in Ordnung.“ Für Kirchhörde trafen Kevin Franzen und Michael Ngadeu Ngadjui. Herne vergab kurz vor der Pause einen Foulelfmeter (43.).

Einen ebenso wichtigen wie unerwarteten Sieg fuhren die Sportfreunde gegen Waltrop ein und zeigten damit die richtige Reaktion auf die Wertung des Spiels gegen Obercastrop (wir berichteten). Das goldene Tor erzielte Stephan Knop in der 82. Minute. „Wir haben sehr konzentriert gespielt, und es war nicht zu erkennen wer oben und wer unten in der Tabelle steht“, freute sich Trainer Dirk Sörries. Einen großen Dank sprach er den K1- Spielern Gregor Engelhardt und Michael Weil aus, die sich kurzfristig zur Verfügung stellten.

Mit der Punkteteilung können sie in Huckarde ganz gut leben, die verletzungsbedingten Ausfälle von Daniel Nilkowski und Maximilian Hohoff trübten das Bild allerdings. Bei beiden besteht der Verdacht auf einen Muskelfaserriss. Die Führung durch Jurij Lefarov (15.) hielt nur fünf Minuten. „Unter dem Strich geht das Ergebnis in Ordnung, auch wenn wir es mit den Verletzungen teuer erkauft haben“, so Mannschaftsbetreuer Dirk Thiele. Die letzte Viertelstunde spielte die Westfalia in Unterzahl, da für Maximilian Hohoff kein Ersatzspieler parat stand.

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