Neues Spielsystem des BVB II bringt gewünschten Erfolg

Fußball-Regionalliga

Leichtes Bewegungstraining ist angesagt, der Fuß schmerzt. „So schlimm ist es nicht, aber es tut noch etwas weh“, wiegelt Tim Treude, Mittelfeldspieler des Fußball-Regionalligisten Borussia Dortmund II, ab. Am letzten Samstag, beim 1:1 des BVB bei den Sportfreunden in Lotte, kassierte das Dortmunder Talent eine Kapsel-Verletzung im Sprunggelenk.

DORTMUND

von Von Harald Gehring

, 24.08.2011, 22:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tim Treude passt das neue Spielsystem.

Tim Treude passt das neue Spielsystem.

„Mein Platz ist im Mittelfeld auf der rechten Außenbahn angesiedelt. Entscheidend ist, dass wir schon sehr früh mit dem Pressing, der Balleroberung, beginnen. Nur so können wir schnell umschalten und eigene Aktionen starten“, sagt der Nachwuchsmann, der aus dem Jugendbereich des BVB stammt. Das System erfordert eine enorme Laufarbeit, offensiv wie defensiv ist ständig höchstes Engagement gefragt. „Unser Einsatz ist sehr hoch, aber es macht Spaß, mit diesem System zu spielen“, betont Tim Treude. Der bisherige Erfolg gibt Trainer und Mannschaft Recht.

Zwar stört die Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen II. „Das war in der zweiten Halbzeit unser schwächster Auftritt seit vielen Wochen. Aber schon beim 1:1 in Lotte haben wir deutlich verbessert gespielt“, erklärt der Mittelfeldmann. Dieser positive Trend soll sich fortsetzen. „Wir waren in Lotte läuferisch und spielerisch überlegen. Nur das entscheidende Tor ist uns nicht gelungen, obwohl wir genug hochkarätige Chancen besaßen“, sagt Treude. Sein Blick richtet sich bereits auf die Begegnung am Freitag (19 Uhr, Rote Erde) gegen Eintracht Trier: „Ein Top-Team der Regionalliga, das wird ein hartes Stück Arbeit. Aber wir können das packen, da bin ich mir absolut sicher.“ Und Tim Treude will unbedingt dabei sein.

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