Nur 0:0 gegen VfL Hörde - Kirchhörde verschläft erste Halbzeit

Die Dortmunder Klubs

Der VfL, aufgrund der Tabellensituation unter Zugzwang, muss nach dem Remis in den verbleibenden Spielen punkten, um den Klassenerhalt zu sichern. Kirchhörde hingegen möchte den Abstand zu Ligaprimus VfB Waltrop nicht zu groß werden lassen.

DORTMUND

von Von Enrico Niemeyer

, 03.04.2011, 19:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Patrick Pöhl (r.) setzt sich im Kopfballduell gegen seinen Kirchhörder Gegenspieler durch.

Patrick Pöhl (r.) setzt sich im Kopfballduell gegen seinen Kirchhörder Gegenspieler durch.

Die Gastgeber gaben von der ersten Minute an richtig Gas und bestimmten das Tempo. Kirchhörde ließ zunächst wenig vom eigenen Potenzial erkennen. „Wir haben die erste Halbzeit total verpennt. Hätten wir von Beginn an ein anderes Gesicht gezeigt, wäre das Spiel vielleicht anders ausgegangen“, sagte KSC-Trainer Adrian Alipour nach dem Spiel. Sein Gegenüber, Thomas Faust, trauerte vor allem den vergebenen Chancen der ersten Hälfte nach. So vergab Patrick Pöhl die wohl größte Hörder Chance des Spiels, als er nach einem Pass in den Strafraum den Fuß nicht richtig hinter den Ball bekam und in die Arme des Torhüters schoss (16.). Doch auch auf Seiten der Kirchhörder gab es einige Chancen. Am meisten ärgerte sich Alipour dabei über einen Kopfball von Peter Brdonkalla auf das leere Tor, der allerdings so unplatziert war, dass er ebenfalls in den Armen des zurückstürmenden Torhüters landete (33.).

In Halbzeit zwei setzte der Gast aus Kirchhörde immer mehr Impulse. Angefangen mit einem weiteren Kopfball Brdonkallas musste sich der VfL einem immer größeren Druck auf das eigene Tor erwehren. Doch die Leistungssteigerung der Gäste wurde letztlich nicht belohnt. „Im Endeffekt geht das Unentschieden in Ordnung, es hilft nur keiner der beiden Mannschaften weiter“, schlussfolgerte Alipour nach dem Abpfiff. Tatsächlich führte dieses Resultat dazu, dass Kirchhörde den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz verpasste. Hörde hingegen bleibt auf einem Abstiegsplatz hängen und kann nicht entscheidend aufschließen. Jedoch konnte Faust dem Remis auch etwas Positives abgewinnen. „Wir haben gegen einen guten Gegner einen Punkt geholt und sind ohne Gegentor geblieben. Die Leistung war besser als in den Spielen zuvor“.

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