OSC gibt Vollgas - Höchsten vergibt zu viele Chancen

Handball: Verbandsliga

Dortmunds Verbandsliga Trio verbuchte mit dem OSC-Sieg nur ein Erfolgserlebnis. Höchsten verlor die Spitze weiter aus den Augen. Für Hombruch lag eine Überraschung in unerreichbarer Ferne.

DORTMUND

von Von Peter Ludewig

, 11.11.2012, 17:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Starkes Spiel: OSC-Kreisläufer Ferdinand Hümmecke erzielte beim 39:33-Sieg über Ladbergen acht Treffer.

Starkes Spiel: OSC-Kreisläufer Ferdinand Hümmecke erzielte beim 39:33-Sieg über Ladbergen acht Treffer.

OSC Dortmund - TSV Ladbergen 39:33 (20:18) – Beide Teams boten bis zur Pause eine regelrechte Vollgasveranstaltung. So schnell wie die Tore fielen, konnte man kaum schauen. Über Mangel an Attraktivität in dem temporeichen Vergleich wussten sich die Besucher nicht zu beklagen. Und nach dem am Ende sehr deutlichen Sieg für den OSC, der damit sein Punktekonto ausglich, sah es lange Zeit nicht aus.Vorsprung in der Schlussphase Erst in der Schlussphase des ersten Abschnittes konnte sich das Team von Trainer Thorsten Stoschek einen kleinen Vorsprung erspielen. Der wurde nach dem Wechsel geringfügig ausgebaut, ohne dass der Gast aus dem Münsterland den Kontakt verlor. Entscheidend war nun aber, dass die OSC-Abwehr einschließlich Torwart Julian Stumpf konsequenter arbeitete. Kreisläufer Ferdi Hümmecke lief allmählich zur Höchstform auf. Acht Treffer steuerte er zum wichtigen Sieg bei. Die Entscheidung fiel zehn Minuten vor Abpfiff, als die Gastgeber bei 31:26 gegen eine nun offene Ladbergener Manndeckung uneinholbar auf 36:27 enteilten.  

OSC: Stumpf, Brüske; Lepine (4), Hoffmann, Schürmann (7/3), Tomlik (1), Edeling (1), Bekston (4), Goracy (2), Hümmecke (8), Polinski (2), Webeling (2), Lemke (6), Schmitz (2)

– Auch der Oberliga-Absteiger entpuppte sich wie befürchte als eine Nummer zu groß für die Schützlinge des Trainerduos Ruben/Uhrmeister. Die mussten zudem noch den Ausfall von Jörn Kremer nach nur einer Viertelstunde beklagen. Der Mittelmann schied mit einer schweren Knöchelverletzung aus. Immerhin stellte sich Rückraumspieler Marc Lauritsch nach seiner Handverletzung früher als erwartet wieder zur Verfügung. Die ergriffenen taktischen Maßnahmen, den physisch starken Gästen mit einer 4:2-Abwehr zu begegnen, fruchteten nicht. Sehr schnell lag die Wesfalia über 1:6 mit 4:11 zurück. Die Partie war frühzeitig entschieden. Immerhin gab es an der guten Hombrucher Moral nichts zu bemängeln.

Hombruch: Theunissen, Humberg (ab 15.); Prepens (1), Offermann (1), Kremer, Pries (3), Krewinkel, Bothmann (3), Krefter (1), Lauritsch (4/1), Welsch (1), Hobrock (3), Albert (3), Sasse (4)

Die Borussen verschliefen die Startphase. Der 4:9-Rückstand wurde bis zur Pause aber gedreht. In der zweiten Hälfte stand die Partie bei wechselnder Führung bis fünf Minuten vor Ende auf der Kippe, ehe Eiserfeld sich absetzte. Trainer Carsten Hergert machte die abermals unzureichende Chancenverwertung für die Niederalge verantwortlich.

Höchsten: Trippe, Hoffmann (ab 45.); Grotemeyer (1), Wittland, Rademacher (6), Panhorst, D. Bradtke (4), von Bassewitz (3), Fischer (10/4), Brenscheidt, Austermann, Akaltun, Porrmann (2)

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