OSC hat alles in der Hand - Höchsten bleibt dran

Handball-Verbandsliga

Das Titelrennen in der Verbandsliga nimmt immer mehr Fahrt auf. Mittendrin: Der OSC Dortmund als aktueller Spitzenreiter und Borussia Höchsten auf Rang drei. Dazwischen auf Platz zwei der SV Westerholt und in Lauerstellung die HSG Gevelsberg/Silschede als Vierter. Das Favoritenquartett trennt dabei jeweils nur ein Zähler.

DORTMUND

von Von Peter Ludewig

, 13.03.2012, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der OSC hat es selbst in der Hand: In der Verbandsliga führen die Dortmunder um Philipp Lemke (Foto) die Tabelle vor dem SV Westerholt und Borussia Höchsten an.

Der OSC hat es selbst in der Hand: In der Verbandsliga führen die Dortmunder um Philipp Lemke (Foto) die Tabelle vor dem SV Westerholt und Borussia Höchsten an.

So stehen erst einmal bis zur Pause über die Osterferien aus den beiden Aufgaben beim ATV Dorstfeld und daheim gegen den TuS Ferndorf 2 vier Punkte auf dem Fahrplan. Personelle Risiken wird Stoschek zur Realisierung nicht eingehen. So wird Michael Neumaier, der nach seinem Anfahrtsmarathon von Bayreuth nach Lüdenscheid vorigen Samstag wegen Schulterproblemen nach zwölf Minuten ausschied, in Dorstfeld nur dann auflaufen, wenn er definitiv fit ist. Für Höchstens Coach Carsten Hergert war der 39:37-Sieg über den mit seinem Bundesliga-Nachwuchs angereisten HSC Eintracht Recklinghausen nicht nur ein wichtiger Sieg zurück in die Erfolgsspur, sondern auch eine Herzensangelegenheit: „Wir wollten natürlich Revanche für die glatte Hinspielniederlage.“

Nicht minder schwer wird das anstehende Samstag-Gastspiel beim Verfolger in Gevelsberg. Während sich Niklas Grotemeyer da beim Skilaufen befindet, steht Christian von Bassewitz nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung. Im Liga-Kontrastprogramm klebt der Westfalia aus Hombruch beim Kampf um den Klassenerhalt weiter das Pech an den Fersen. Neben der eigenen – einzukalkulierenden – Heimniederlage gegen Gevelsberg punktete die Kellerkonkurrenz ausnahmslos und das Sicherheitspolster schmolz auf mickrige zwei Zähler. Zu allem Überfluss fällt nun auch noch Patrick Hoffmann für die nächsten fünf Wochen aus. Der Rückraumspieler zog sich beim 20:28 gegen Gevelsberg einen Innenbandriss im Knie zu. Trainer Kai Ruben: „Wir benötigen noch drei Siege. Der erste muss Samstag gegen den Tabellennachbarn HSG Lüdenscheid her.“

Der Deckel ist endgültig drauf. Aufsteiger ATV Dorstfeld wird die Liga nach dem 23:37-Debakel in Schwitten umgehend wieder verlassen müssen. Das steht für Trainer Rüdiger Edeling jedoch nicht erst nach dem tiefsten aller Tiefpunkte fest. Das Unternehmen „Seelenmassage“ dank Sieg in Schwitten, eingeleitet durch eine Spielersitzung am Freitag beim Coach, ging zum Unverständnis aller gewaltig in die Hose. Edeling: „Wir müssen die Saison nun mit mehr Anstand zu Ende bringen.“ In den Planungen zur nächsten Saison gibt es aktuell lediglich zwei Fragezeichen. Eines steht hinter Michael Herrmann, der vom Noch-Regionalligisten Ahlener SG umworben wird.

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