OSC lässt Überzahlsituationen ungenutzt - Höchsten in Emsdetten chancenlos

Handball-Verbandsliga

Nach der dritten Niederlage in Serie hat der TuS Westfalia Hombruch noch einmal ganz leicht Tuchfühlung zur Abstiegszone aufgenommen. Dabei verpennte die Westfalia den ersten Abschnitt ohne die erforderliche Einstellung gänzlich.

DORTMUND

von Von Peter Ludewig

, 27.03.2011, 17:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
Droht nochmals Gefahr? Hombruchs Trainer Jörn Uhrmeister (l.) und Kai Ruben geben sich nachdenklich.

Droht nochmals Gefahr? Hombruchs Trainer Jörn Uhrmeister (l.) und Kai Ruben geben sich nachdenklich.

Nichts zu holen war für die Truppe um Coach Carsten Hergert in Emsdetten. Nach dem komfortablen 45:25-Sieg in der Vorwoche gegen den TuS Spenge II bekam Höchsten nun seine Grenzen aufgezeigt.. Gegen die harte Gangart der Emsdettener fand die Hergert-Truppe nie ein Mittel. Näher als vier Tore kam Höchsten zu keiner Phase an den Gastgeber heran. „Alles, was gegen Spenge so hervorragend geklappt hat, hat heute nicht funktioniert“, sagte Hergert. Besonders in der Deckung und bei den beiden Torleuten lief in Emsdetten nicht viel zusammen. So reichten auch 32 eigene erzielte Treffer bei weitem nicht, um Zählbares aus Emsdetten mitzunehmen.

Auch der OSC musste die dritte Niederlage in Serie quittieren. Als Hauptgrund wollte Trainer Thorsten Stoschek die aus seiner Sicht schwache Schiedsrichterleistung indes nicht anführen: „Die Angriffsquote lag bei nur 42 Prozent. Der rechte Rückraum spielt derzeit unter seinen Möglichkeiten.“ Zudem wurde eine vierminütige Überzahl in der Schlussphase zum möglichen Ausgleich leichtfertig vertan. Westerholt durfte sich mit seinem Dortmunder Trainer Uwe Bekston am Ende über zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf freuen. Für den OSC gerät Rang zwei in immer weitere Ferne.

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