OSC vor Torwartproblem gegen Menden

Handball: Oberliga

Mit dem 29:29 bei der HSG Augustdorf/Hövelhof kam der OSC Dortmund nach der Herbstpause gut aus den Startblöcken und sieht gestärkt der Partie am Freitag um 20.30 Uhr in Hacheney gegen hungrige Sauerland Wölfe entgegen.

DORTMUND

, 27.10.2016, 19:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf OSC-Keeper Lukas Brüske ruht gegen Menden viel Verantwortung.

Auf OSC-Keeper Lukas Brüske ruht gegen Menden viel Verantwortung.

Der letzte Auftritt in Ostwestfalen stellte OSC-Trainer Thorsten Stoschek zufrieden: „Das war ein temporeicher Vergleich über 60 Minuten. Endlich hat die Mannschaft das gezeigt, was sie letzte Saison ausgezeichnet hat und sich mit Willensstärke auch belohnt.“ Ob die bislang beste Saisonleistung langt, um am Freitag in dem sportlich attraktiven Spiel gegen die Mendener abermals für eine Überraschung zu sorgen, wird sich zeigen.

Der Gast zählt seit Jahren zu den etablierten und herausragenden Teams des westfälischen Oberhauses, hat sich auch aktuell mit nur einem Punkt Rückstand auf das Spitzentrio Loxten/Gladbeck/Bielefeld sofort wieder im oberen Tabellenbereich eingeordnet. „Menden ist personell breit aufgestellt, verfügt über viel Erfahrung und großes individuelles Vermögen“, zollt Dortmunds Coach den Wölfen Respekt und erwartet die bislang schwierigste Aufgabe.

Drei herausragende Spieler

Zu den herausragenden SG-Akteuren zählen Torjäger Tom Schneider im linken Rückraum, Kreisläufer Ansgar Heunemann, als A-Jugendlicher für den OSC in der Regionalliga im Einsatz, und Mittelmann Florian Bußmeyer, Sohn des früheren OSC-Bundesligaspielers Helmut Bußmeyer. Diese drei allein verbuchten beim letzten 32:29 über Mennighüffen 22 Treffer. Um eine Chance zu besitzen, muss bei den Rotweißen alles passen.

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Personell plagen Stoschek Probleme auf der Torwartposition. Dennis Zielony handelte sich in Augustdorf eine umstrittene Blaue Karte ein, ist gesperrt. Julian Stumpf befindet sich beruflich in Polen. Es ist ungewiss, ob er rechtzeitig zum Anpfiff eintrifft. Möglich, dass die alleinige Verantwortung auf den Schultern von Lukas Brüske ruht, der seine Sache bislang allerdings ausgezeichnet gemacht hat. Aus dem Aufgebot der Feldspieler fehlt einzig Niels Polinski, der nach seiner Handoperation Anfang Dezember zurück erwartet wird.

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