OSC will gegen Oberaden Negativtrend stoppen

Handball: Verbandsliga 2

Drei Niederlagen in Serie kosteten den OSC Dortmund in der Handball-Verbandsliga die Spitzenposition. Als Verfolger mit nun einem Punkt Rückstand auf den neuen Tabellenführer RSVE Siegen will das Team beim Auswärtsspiel am Samstag um 19.45 Uhr beim SuS Oberaden endlich wieder zurück in die Erfolgsspur finden.

DORTMUND

, 21.01.2016, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
OSC-Spielmacher Sebastian Kreft (r.) ist wieder dabei.

OSC-Spielmacher Sebastian Kreft (r.) ist wieder dabei.

Vor der Partie mit Derbycharakter hat sich die Rollenverteilung etwas verändert. Als Favorit begeben sich die Schützlinge von Trainer Thorsten Stoschek, obwohl Zweiter, aktuell nicht zum Tabellenzehnten.

Oberaden besser, als Platzierung aussagt

Ohnehin stuft Dortmunds Coach den Rivalen grundsätzlich von seinem Potenzial her höher ein, als es die momentane Platzierung aussagt: „Oberaden verfügt über eine starke und routiniert besetzte Formation, die bislang aber nicht zu Konstanz gefunden hat, punktuell jedoch immer wieder, so beim klaren Sieg im Derby über Bergkamen, aufhorchen ließ.“

So zählt Matthias Massat zweifelsfrei zu den stärksten Torleuten der Liga. In Sebastian Pohl, Pascal Wix sowie den Stennei-Brüdern Bastian und Pascal besitzt der Nachbar gehobene Rückraumqualität. Letzte Saison setzte es zwei Niederlagen für den OSC. Im Hinspiel gelang beim schwer umkämpften 23:20 die Revanche. Die Rotweißen dürfen sich auf einen ganz heißen Tanz gefasst machen.

OSC-Offensive hat Luft nach oben

Trotz aller momentanen Probleme hat Stoschek beim 20:23 gegen den ASV Senden am vergangenen Freitag auch einen leichten Aufwärtstrend bei seinen Schützlingen ausgemacht. So ließ die Defensivarbeit kaum Wünsche offen. Steigern muss sich der OSC allerdings im Angriff.

Dem fehlte, wie schon zuvor beim 20:24-Gastspiel in Bommern, die nötige Durchschlagskraft und Kreativität. „Wir müssen in den Umschaltaktionen nach vorne wieder mehr Tempo entwickeln, über Gegenstöße zu einfachen Toren kommen“, lautet eine Forderung des Trainers. Im gebundenen Offensivspiel erwartet er zudem, dass, getragen von mentaler Stärke, mehr Schnelligkeit und Passgenauigkeit einkehren.

Wohl weiter ohne Daniel Lichte

Personell wird sich für Thorsten Stoschek allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit keine Besserung einstellen. Eine Rückkehr von Linkshänder Daniel Lichte wegen anhaltender Rückenprobleme erscheint mehr als ungewiss. Ansonsten stellt sich der OSC-Kader weiter unverändert auf.

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