Patrick Johann erklärt im Fernsehen, welchen Anteil der Trainer an seinem Traumtor hatte

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Nicht häufig schaffen es Amateurfußballer ins Fernsehen zu kommen. Nun ist es Patrick Johann vom VfR Sölde II gelungen: Mit seinem Freistoßtor sorgt er immer mehr für Furore.

von Dennis Winterhagen

Dortmund

, 04.03.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sabine, Victoria und nun auch Patrick. Nachdem bereits die beiden Sturmtiefs im Fernsehen zu sehen waren, war es nun auch Patrick Johann vom VfR Sölde II, dessen Freistoß aus 40 Metern auch mit Beihilfe von Victoria seinen Weg ins Tor fand. Am Dienstagabend war der 29-jährige Standardspezialist zu Gast in der WDR Lokalzeit Dortmund. Ab dem Moment 18.49 ist das Tor und danach das Interview zu sehen.

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Natürlich war sein Freistoßtor gleich das erste Gesprächsthema. Und Johann verriet ein spannendes Detail. „Es war natürlich eine Entfernung, wo ich überlegt habe: Schieße ich oder nicht. Ich habe mir dann mit unserem Trainer kurz zugenickt und dann hat das Wetter natürlich auch noch seinen Teil dazu beigetragen.“

Nicht nur beim Sportstudio im Rennen – jetzt auch bei der Sportschau

Anschließend hatte der TV-Sender hatte zugleich auch eine besondere Überraschung für ihn parat. Denn Moderator Alexander Brauer erzählte ihm, dass der Treffer auch an die Sportschau zur Wahl zum Tor des Monats eingereicht wurde. Dabei macht Brauer ihm allerdings nicht wirklich große Hoffnungen. „Da sind auch noch viele Kandidaten aus der Bundesliga mit dabei“, erklärt er Johann.


Dieser möchte sich allerdings ebenfalls nicht zu große Hoffnungen über einen weiteren Besuch beim Fernsehen machen. „Wäre cool wenn das klappen würde, aber es wurden ja auch viele andere schöne Tore dabei“, äußert er sich und zeigt im Anschluss seine Freude darüber, wenn es letztlich doch soweit kommen würde. „Das wäre natürlich, auch wegen unserer sportlichen Leistung in dieser Saison, das i-Tüpfelchen“, sagt er.

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Mal im Fernsehen gewesen zu sein, sei für ihn aber ohnehin „sehr besonders gewesen. Natürlich ist man da nicht jede Woche, es war sehr aufregend mal alles zu sehen, wie das so abläuft. Und es ist auch gut für den Amateurfußball“, meint der Mittelfeldspieler.

„Die Getränke übernehme ich unaufgefordert“

Und sollte es Johann tatsächlich ins aktuelle Sportstudio schaffen und an der Torwand antreten, würde sich seine Mannschaft, wie sein Trainer Marcel Möller ankündigte, im Vereinsheim mit ein paar Kisten Bier zusammensetzen und ihn anfeuern. „Die Getränke würde ich unaufgefordert übernehmen“, erzählt er abschließend.

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