Personalsorgen beim ASC: Rückkehr von Mittelfeldtalent verzögert sich

mlzFußball-Oberliga

In der Vorbereitung hat sich einer der großen Hoffnungsträger des ASC 09 Dortmund verletzt. Eigentlich wollte das Talent bald wieder auf dem Platz stehen - daraus wird aber vorerst nichts.

Dortmund

, 16.09.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Oberligist ASC 09 Dortmund hat momentan mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Trotzdem scheint der Auftakt mit einer knappen Niederlage und einem Sieg durchaus geglückt. Eigentlich sollte sich nun auch die personelle Situation mit der Rückkehr eines jungen Hoffnungsträgers etwas entspannen, doch die Verletzung scheint hartnäckiger als anfangs geglaubt.

Said Dahoud galt als einer der Gewinner der Vorbereitung beim ASC 09, ehe er sich in einem Testspiel Anfang August bei der Spvg Schonnebeck eine Verletzung zuzog. Vor der ersten Untersuchung gab sich der 20-Jährige noch zuversichtlich, möglicherweise sogar zum Saisonstart wieder dabei sein zu können. Daraus wurde allerdings nichts, denn kurz darauf gab es die endgültige Diagnose: Innenbandteilriss im linken Knie.

Man rechnete beim Oberligisten daraufhin mit einer Ausfallzeit von zwei bis vier Wochen. Mittlerweile sind seit dem Schonnebeck-Spiel knapp sechs Wochen vergangen. Die ersten beiden Saisonspiele wurden absolviert. Und Dahoud? Dem blieb jeweils nur die leidige Zuschauerrolle.

Weiterhin Schmerzen im Knie

Er mache derzeit zwar Fortschritte, an Sport sei allerdings noch nicht zu denken. „Ich habe immer noch Schmerzen im Knie und konnte erst vor einer Woche mit meinen Rehamaßnahmen beginnen“, erklärt der kleine Bruder von BVB-Star Mahmoud Dahoud.

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Zwar könne er jetzt wieder normal gehen, „laufen oder joggen funktioniert allerdings noch nicht.“ Bei einer Prognose zu einer möglichen Rückkehr auf den Fußballplatz hält sich der 20-Jährige deshalb zurück. Man müsse abwarten wie die Reha anschlage, erst dann sei abzuschätzen, wann er das Training wieder aufnehmen könne.

Etwas zuversichtlicher und konkreter zeigt sich da schon ASC-Sportdirektor Samir Habibovic: „Es sieht momentan besser aus als wir das gedacht hätten. Wir hätten tatsächlich erwartet, dass Said noch länger ausfallen wird. Aktuell gehe ich aber davon aus, dass er uns bald wieder zur Verfügung stehen wird.“

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