Phönix gewinnt mit "angezogener Handbremse" gegen Derne

Die Dortmunder Klubs

„Es wird langsam richtig finster für uns“, lautete die nüchterne Erkenntnis von Jürgen Zdolsek, Trainer der abstiegsbedrohten Derner. In der Tat hatte seine Mannschaft in den 90 Minuten mit keiner Aktion ihre Berechtigung für die Bezirksliga nachgewiesen.

DORTMUND

von Von Enrico Niemeyer

, 27.03.2011, 21:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dernes Christian von Rekowski ist »hart am Ball«.

Dernes Christian von Rekowski ist »hart am Ball«.

Wer jedoch glaubte, auf der anderen Seite würde Freude nach dem Sieg herrschen, sah sich eines Besseren belehrt. Phönix-Trainer Andreas Köhler war maßlos enttäuscht von dem Auftritt seiner Truppe: „Der Sieg war Pflicht, aber wir haben nur durch Schönspielerei geglänzt. Jeder war nur auf sich fixiert, das war kein Kollektiv auf dem Platz.“ Zwar sahen die Zuschauer einen dominanten Gastgeber, jedoch resultierten die Tore vor der Pause durch ein Eigentor von Tobias Meiser (6.) und den einzigen Torschuss der Evinger durch Erkan Yigit (32.). uch nach der Pause konnte Derne in keiner Situation mithalten. Oliver Adler erhöhte per Freistoß (56.) auf 3:0, wobei Thiemann kräftig mithalf und den Ball nach der Parade ins Tor kullern ließ.

  Eine Viertelstunde vor Schluss setzte sich Murat Büyükdere im Strafraum durch und netzte ein, zwei Minuten später erzielte abermals Adler per Seitfallzieher den Endstand. Signifikant: die häufigen Abseitspositionen, die Köhler als neue Bestmarke bezeichnete. Jürgen Zdolsek wollte das Spiel am Ende nur noch abhaken. „Die letzten Spiele möchte ich eine vernünftige Grundlage für die nächste Saison legen.“   

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