Phönix trumpft auf

DORTMUND Diese Landesliga-Tabelle bereitet aus Dortmunder Sicht Freude. Der ASC ist Tabellenführer, alle anderen Teams rangieren im einstelligen Bereich. Darunter auch Phönix Eving, eine Mannschaft, die nicht wenige als Abstiegskandidaten Nummer eins auf dem Zettel hatten.

von Von Alexander Nähle

, 03.09.2007, 18:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
ASC-Antreiber Hannes Wolf (l.) in Aktion

ASC-Antreiber Hannes Wolf (l.) in Aktion

Das 4:2 in Leithe bedeutete den zweiten Saisonsieg. Trainer Andreas Müller führt als Gründe den Zusammenhalt und die kämpferische Einstellung an. „Wenn wir weiter hart an uns arbeiten, kommt bald auch die fußballerische Komponente hinzu.“

Evinger Tugenden

Jedenfalls bewiesen die Evinger, dass sie mehrere Teams hinter sich lassen können. Und laut Müller hätte seine Mannschaft die Niederlagen gegen Wengern und Hombruch auch vermeiden können. Christopher Plegge fällt bis auf Weiteres krankheitsbedingt aus. Durch Rafael Wrosoks Rückkehr, der gegen Waltrop prompt traf, entspannt sich auch beim Ortsrivalen TuS Eving die Lage. Denis Boutagrat rückte nach vorne – auch er erzielte beim 4:2 einen Treffer.

Gowiks Bilanz positiv

Die erste Zwischenbilanz des Trainers Karsten Gowik fällt relativ positiv aus: „Nach diesem Erfolg sind wir wieder dem Soll nahe, einzig die Niederlage in Aplerbeck hätten wir vermeiden können.“ Keinen Anlass zur Kritik, aber auch keinen zum Abheben sieht Hannes Wolf. Mit seinem ASC ist der Spielertrainer nach dem 5:2 in Heven Ligaprimus.

Siege kommen nicht von ungefähr

„Die Mannschaft weiß, dass Siege nicht von ungefähr kommen. Alle müssen weiter Gas geben.“ Und so rotiert Wolf den ASC zum Erfolg. „Ich honoriere Trainingsleistungen. Jeder hat die Chance, in die erste Elf zu kommen. Leider muss ich den einen oder anderen, wie jetzt Christian Gohr, trotz starker Leistungen auch mal draußen lassen. Das mache ich nicht gerne.“ Am Sonntag fehlt Miguel Moreira (Urlaub). Wer ins Team rotiert, verrät Wolf noch nicht.

"Richtige Antwort" erfreut Plechaty

Mario Plechaty freute sich über die „richtige Antwort“ seiner Mengeder Mannschaft auf den bevorstehenden Punktabzug und die zwei Rückstände in Bochum. „Wir haben Moral bewiesen, das Spiel gedreht. Diese Woche kehrt wieder Ruhe bei uns ein. Das haben wir uns verdient.“

Bleschke verlässt HSV

Der Hombrucher SV und René Bleschke gehen ab sofort getrennte Wege. Trainer Samir Habibovic: „Nach der Partie gegen Erle sagte er, er steht nicht mehr zur Verfügung. Wir haben abschließend ein gutes Gespräch geführt.“ Bleschke hatte kaum mehr Spielanteile beim HSV erhalten.

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