Qualitätsverlust: Diese Top-Amateurfußballer verlassen Dortmund zur neuen Saison

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Es gehört zum Fußball dazu, dass Spieler den Klub wechseln. In diesem Sommer drehte sich das Transfer-Karussell erneut kräftig und einige Topspieler haben die Fußballstadt Dortmund verlassen.

Dortmund

, 11.07.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Sommerpause ist im Fußball auch immer eine Zeit des Umbruchs. Das Transfer-Fenster ist geöffnet, Spieler wechseln die Klubs - und einige verlassen die Stadt. Wir haben - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - die talentiertesten Amateurfußballer zusammengetragen, die künftig außerhalb Dortmunds die Schuhe schnüren.

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Naheliegend ist zuerst natürlich der Blick auf die neue Ligenzugehörigkeit der Dortmunder Abgänge. Zwei Spieler des ASC 09 Dortmund wechseln zur neuen Saison aus der Ober- in die Regionalliga. Maurice Buckesfeld sucht nach drei ASC-Jahren eine neue Herausforderung. Den 22-Jährigen zieht es zum TSV Steinbach Haiger, wo er auf seinen Förderer und ehemaligen Trainer Adrian Alipour trifft.

Für den talentierten Innenverteidiger ist es der logische nächste Schritt - im Siegerland spielt er jetzt für einen Klub, der sogar auf den Aufstieg in die Dritte Liga schielt. „Ich möchte natürlich gerne meine Einsatzzeiten haben“, kündigte Buckesfeld selbstbewusst für die Zukunft an.

Robin Hoffmann, der erst im Winter zu den Aplerbeckern stieß, spielt künftig für RW Ahlen ebenfalls in der Regionalliga. Für den 29 Jahre alten Mittelfeldspieler ist die Spielklasse allerdings kein Neuland, für den SV Lippstadt bestritt er bereits 21 Partien in der vierthöchsten deutschen Liga.

Duo aus Dortmund wechselt zum Lüner SV

Mit Dzanan Mujkic verlässt ein weiterer Spieler den ASC - und spielt zukünftig an der Seite von David Loheider, dem Ex-Bövinghausener. Beide streifen in der kommenden Saison das Trikot des Westfalenligisten Lüner SV über. Während Mujkic beim ASC kaum zum Zuge kam, gehörte Loheider in seiner kurzen Zeit bei Bövinghausen zum Stammpersonal. Der 29-jährige Stürmer kam erst im Winter, erzielte in der kurzen Zeit bis zum Saisonabbruch aber immerhin zwei Tore.

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Auch Mohamed El Bouazzati verlässt den TuS Bövinghausen nach seinem Mini-Intermezzo. Der 23-Jährige kam ebenfalls erst im Winter und stand in genau einem Landesliga-Spiel auf dem Platz. Überraschend ist sein direkter Abgang vom TuS nicht - vorgesehen war Bövinghausen ohnehin nur als Zwischenstation bis zum Sommer.

Dafür ist der Verteidiger schlicht zu gut: Deutscher Meister mit der U17 und der U19 von Borussia Dortmund, danach unter anderem eine Station in der ersten ukrainischen Liga. Wohin es El Bouazzati nun zieht, ist ungewiss - der gebürtige Marokkaner ist noch auf der Suche nach einem neuen Klub. Man darf gespannt sein, wo die Suche hinführt. Der 23-Jährige ist jedenfalls bereit: „Ich bin wieder in meiner „Deutsche-Meisterschafts-Form.“

Enzmann und Brauer wechseln gemeinsam nach Ennepetal

Ebenfalls geplant war der Abgang dreier Spieler des FC Brünninghausen - die Art und Weise hatten sich Leon Enzmann, Hendrik Brauer und Yüksel Terzicik aber anders vorgestellt: Ihnen und drei weiteren Kickern des Westfalenligisten wurde wegen Einbußen bei den Sponsorengeldern im Zuge der Coronkrise der Vertrag fristlos gekündigt.

Enzmann und Brauer bleiben trotzdem Teamkollegen. Das Duo wechselt in die Oberliga zum TuS Ennepetal. Für Enzmann eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, der Stürmer spielte bereits von 2014 bis 2016 für den TuS. Terzicik wechselt innerhalb der Westfalenliga zu YEG Hassel.

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Auch Wickedes Talent Don Schreiber verlässt Dortmund. Der 20-Jährige hat sich in seinem ersten Senioren-Jahr gleich zum Stammspieler bei der Westfalia entwickelt, sucht sein Glück fortan aber beim SV Wacker Obercastrop. Jener Mannschaft, die in der letzten Landesliga-Saison vor Bövinghausen landete und den Aufstieg in die Westfalenliga schaffte.

Zehn-Tore-Mann verlässt den SV Brackel

Und dann wäre da noch Simon Baehr. Der wechselt zwar vom SV Brackel „nur“ zum Königsborner SV in die Bezirksliga. Doch der gelernte Außenverteidiger hatte dieses eine Spiel im März dieses Jahres, als er für Brackels Zweitvertretung zehn Mal netzte. Königsborn darf sich also auf Dortmunds Zehn-Tore-Mann freuen.

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