Rätsel um die Torwartposition bei der BVB-U23 vor dem Spiel gegen den TuS Haltern

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Nach dem Punkt in Aachen will die U23 des BVB gegen Aufsteiger Haltern zuhause drei Zähler holen. Wer bei der schwarzgelben Reserve im Kasten stehen wird, verrät der BVB noch nicht.

Dortmund

, 08.02.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach einem Punkt beim Tabellensechsten Aachen vor einer Woche sollten drei Punkte bei Aufsteiger und Abstiegskandidat TuS Haltern drin sein für die U23 des BVB – oder? „Wir wollen natürlich immer gewinnen“, stellt Trainer Mike Tullberg vor dem Duell mit den Halternern am Samstag (15 Uhr, Stadion Rote Erde) der Regionalliga West klar.

Gewinnen, das wollte die schwarzgelbe Reserve auch im August beim Hinspiel in Haltern. Damals wurde es allerdings nur ein 2:2-Unentschieden, Torwart Eric Oelschlägl kassierte durch einen Elfmeter zwei Minuten vor dem Abpfiff den Ausgleich. „Das Hinspiel“, sagt Tullberg, „ist lange her, aber Haltern ist ein Gegner, der sehr kampfbetont spielt.“ Der TuS komme häufig über lange Bälle, sei sehr zweikampfstark und mache so viele Kontertore.

Unterm Strich sieht es auf dem Torekonto des Aufsteigers aber eher mäßig aus: 22 Tore hat das Team von Trainer Magnus Niemöller in den bisher 18 Partien erzielt, dagegen stehen 34 Gegentreffer auf dem Konto der schwarzweißen. Mit 18 Punkten dümpelt der Aufsteiger auf dem 18. Tabellenplatz – aber das rettende Ufer ist nahe, zu einem Nicht-Abstiegsplatz sind es nur zwei Punkte. Die könnte der TuS am Samstag in Dortmund einsacken.

BVB-Trainer Mike Tullber: „Müssen individuelle Klasse zeigen“

Um das zu verhindern und dem Saisonziel, das beste U23-Team der Liga zu werden, wieder ein Stück näher zu kommen, weiß Mike Tullberg genau, worauf seine Schützlinge achten müssen. „Vor allem“, so der U23-Trainer, „müssen wir kompakt stehen“. Das habe sein Team zum Beispiel im Spiel gegen Wuppertal (3:1) bereits gut umgesetzt. „Außerdem müssen wir schnell und mit wenig Ballkontakten spielen, und“, betont Tullberg, „unsere individuelle Klasse zeigen“.

Ihre individuelle Klasse werden die Langzeitverletzten um Magnus Kaastrup nicht zeigen können, auch hinter dem angeschlagenen Julian Schwermann stehe noch ein Fragezeichen.

Ein noch größeres Fragezeichen wird am Samstag zwischen den Pfosten der BVB-U23 stehen. Stammtorhüter Luca Unbehaun, der von Teammanager Ingo Preuß vor kurzem noch eine Startplatzgarantie bekommen hatte, steht, wie abgesprochen, am Samstag um 11 Uhr schon bei der U19 im Tor und soll im Topspiel der Junioren-Bundesliga West für einen sauberen Kasten gegen Gladbach sorgen.

Macht BVB-Torhüter Luca Unbehaun zwei Spiele an einem Tag?

Dass der junge Unbehaun um elf Uhr auf dem Trainingsgelände in Brackel im Einsatz ist und nur zwei Stunden nach Abpfiff in der Roten Erde die zweiten 90 Minuten des Tages absolvieren wird – unwahrscheinlich. Die ersten Alternativen für die Regionalliga-Mannschaft wären Eric Oelschlägl und Jan Reckert. Aber Mike Tullberg gibt sich geheimnisvoll: „Ich kann noch nicht verraten, wer bei uns im Tor stehen wird.“

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Wer auch immer am Samstag gegen Haltern zwischen den schwarzgelben Pfosten stehen wird – „wir müssen weiter punkten“, beschwört Tullberg seine Spieler, „und das wollen wir am Samstag dreifach, um unser Ziel, die beste U23 zu werden, zu erreichen.“ Dieser Vorgabe stehen aktuell noch die Zweitvertretung der Gladbacher (29 Punkte bei einem Spiel weniger) und der 1. FC Köln II (31 Punkte bei einem Spiel mehr) im Weg. Mit einem Sieg gegen Aufsteiger Haltern könnte das Ziel von Mike Tullberg also schon wieder einen ganz großen Schritt näher rücken.

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