Rahm in der Pflicht - KSC hat Platz zwei im Blick

Die Dortmunder Klubs

Der Abstiegskampf in der Bezirksliga 15 geht in die entscheidende Phase. Nach dem kläglichen 1:6 gegen Eichlinghofen sieht Rahms Trainer Thomas Hein sein Team gegen den Hörder SC in der Pflicht.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 15.04.2011, 20:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der TuS Rahm (helle Trikots) hat derzeit sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang.

Der TuS Rahm (helle Trikots) hat derzeit sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang.

Die Eichlinghofer wollen nach dem beeindruckenden 6:1 nachlegen. „Wir sind auf einem guten Weg“, findet auch Coach Marc Risse. Im Gegensatz zu Blinne freut sich Risse über den Komfort, aus dem Vollen zu schöpfen. Denn mittlerweile ist auch Alessandro Desiderio wieder fit.

Dominik Borowski feiert im Tor des VfL seinen Einstand, weil beide etatmäßigen Schlussmänner (Marvin Brunnstein verletzt, Jens Boenke gesperrt) fehlen. Vielleicht macht den Hördern das 4:2 im Test gegen Berghofen (drei Tore Jens Köhler und eins Aziz Darssi) Mut, doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. „Wir spielen befreit auf, weil eigentlich kaum noch jemand mit uns rechnet“, erklärt Trainer Thomas Faust.

Da den Dorstfeldern in der Tabelle die Ziele ausgehen, widmen sie sich ihrem Publikum. Ihm wollen sie gegen fast gerettete Merklinder ein ansprechendes Fußballspiel anbieten.

SF-Coach Dirk Sörries haderte noch immer mit der Entscheidung der Bezirks-Spruchkammer, das Spiel gegen Obercastrop zu wiederholen (wir berichteten). „Überhaupt nicht nachvollziehbar“, sagte er. Jetzt kämpfen die Netter mit Wut im Bauch um die Rettung. Sörries muss gegen den Tabellenführer einige Stammkräfte ersetzen.

„Dorstfelds Niederlage in Herne sollte uns eine Lehre sein“, sagt KSC-Coach Adrian Alipour. „Und auch unser Hinspiel war eine zähe Geschichte. Mir reicht ein knapper Sieg.“ Johannes Degenhardt und Majid Shaker fallen aus.

Huckarde-Trainer Markus Gerstkamp möchte einen Punkt mitnehmen. „Wir treffen auf einen unbequemen Gegner und müssen uns mit dem unebenen Platz anfreunden.“ Eine positive Nachricht noch: Auch Marcel Land hat verlängert.

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