Schmeing-Team feiert Arbeitssieg gegen Bergkamen

SV Brackel

„Ich hab ihm gesagt, er soll locker bleiben. Dann macht er auch noch sein Tor“, meinte Brackels Co-Trainer Mario Niedzialkoswski in der Halbzeitpause mit Blick auf seinen glücklosen Stürmer Philipp Leonhardt.

DORTMUND

von Von Florian Zintl

, 16.10.2011, 20:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kopfball-Duell im Spiel des SV Brackel (l.) gegen Bergkamen, Brackel gewann 2:0.

Kopfball-Duell im Spiel des SV Brackel (l.) gegen Bergkamen, Brackel gewann 2:0.

Mit einem Blick auf die beiden Torschützen der Gastgeber fällt sofort auf, dass Niedzialkowskis Worte in Richtung Leonhardt ihre Wirkung offenbar nicht verfehlt hatten: Versiebte der fleißige Stürmer in Hälfte eins noch reihenweise Torchancen, so war es ein wenig die Ironie des Schicksals, als er nach nur zehn gespielten Minuten in Halbzeit zwei den verdienten Führungstreffer markierte (55.). Bei einem Angriff über rechts landete der Ball vor seinen Füßen – eine starke Drehung, ein strammer Schuss ins rechte untere Toreck und die Leiden des Philipp L. waren beendet. Das Führungstor belebte die ganze Mannschaft: Die Gastgeber kombinierten ansehnlich und erarbeiteten sich viele Chancen.

Ein Freistoßtrick war es, an dessen Ende der eingewechselte Raschica stand und das beruhigende 2:0 erzielte – ein Beweis für die klare Dominanz, die Brackel sich erarbeitet hatte (62.). Die Gäste aus Bergkamen kamen immer mal wieder aussichtsreich vor das Brackeler Tor – mehr ging aber nicht für den Tabellenvorletzten. Brackel-Coach Axel Schmeing stufte das Spiel in die Kategorie „Arbeitssieg“ ein. Bei seinem Kommentar zum Spiel fiel auch der Name eines gewissen Philipp Leonhardt. „Seinen schwierigsten Ball verwandelt er, vorher trifft er überhaupt nichts“. Wieder so eine der Geschichten, die wohl nur der Fußball schreibt.

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