Schmerzhaftes 0:1 - HSV unterliegt Wanne trotz engagierter Leistung

Hombrucher SV

Das Tor von Oktay Güney schmerzte ungemein. Der Hombrucher SV bot gegen den DSC Wanne-Eickel eine äußerst engagierte Vorstellung, war dem 1:0 deutlich näher als die Gäste und verließ den Platz wieder einmal mit leeren Händen.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 20.03.2011, 22:02 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Hombrucher SV (rote Trikots) unterlag gegen Wanne-Eickel unglücklich mit 0:1.

Der Hombrucher SV (rote Trikots) unterlag gegen Wanne-Eickel unglücklich mit 0:1.

„Wir können uns für die Anerkennung nicht viel kaufen“, sagte auch Trainer Samir Habibovic. „Besonders bitter für uns, weil wir in der zweiten Hälfte klar besser als Wanne waren und zahlreiche Chancen hatten.“ Dazu kam aber, dass sich der HSV durch eine „Dummheit“ (Habibovic) um eine Überzahl brachte.

„Wir können uns für die Anerkennung nicht viel kaufen“, sagte auch Trainer Samir Habibovic. „Besonders bitter für uns, weil wir in der zweiten Hälfte klar besser als Wanne waren und zahlreiche Chancen hatten.“ Dazu kam aber, dass sich der HSV durch eine „Dummheit“ (Habibovic) um eine Überzahl brachte.

Zunächst schickte der kommentierfreudige, aber gute Schiedsrichter Denis Magne Wannes Dennis Gidaszewski vom Platz – Gelb-Rot (74.). Den sehr spielfreudigen Hombruchern, die sich gute Möglichkeiten von den stark aufgelegten Kenan Doric und Issaka Aruna erspielt hatten, sollte dies in die Karten spielen. Und wieder Doric hatte auch das 1:0 auf dem Fuß (75.).Ribeiro an die Latte Da dann aber Hombruchs Emre Konya meinte, den Gegenspieler nach Foul an seinem Bruder Anil leicht rempeln und schubsen zu müssen, herrschte wieder Gleichstand an Spielern. Es wäre vielleicht zu einfach, jetzt einen kausalen Zusammenhang zum Tor herzustellen. Nur gut tat dies dem Hombrucher Spiel nicht.

Zwar hatte Eduardo Ribeiro per Schuss an die Unterkante der Latte noch die Riesenmöglichkeit (78.), das Tor aber machten die Wanner. „Drei Leute von uns reagieren nicht“, ärgerte sich Habibovic. Von der geschickten Vorarbeit Hassan El Hamads profitierte Güney. Er platzierte den Ball bestens, so dass Andreas Braun im Hombrucher Tor keine Chance blieb (88.).

Aber für den HSV im Frühjahr spricht dennoch, dass er nie aufgibt. Einen weiteren Hombrucher Angriff stoppte Levent Gökcek mit einem rüden Foul, so dass der Unparteiische Rot zückte und einen Freistoß von der Strafraumgrenze gab. Paul Fudala scheiterte an Wannes Torwart Marcel Johns (89.).

Der HSV spielte nun immer wieder den Ball hoch rein, auch Keeper Andreas Braun warf sich ins Getümmel – die Mannschaft hat Herz. Und vielleicht ist dies Anlass zur Hoffnung. Zwar ist die Lage ernst, aber das rettende Ufer in Reichweite.

Hombrucher SV: Braun - E. Konya, Engel, Baron, Szugfil - A. Konya - El-Moudni, Ribeiro - Fudala - Aruna, DoricTore: 0:1 Güney (88.)Bes. Vorkommnisse: Gelb/Rot gegen Gidaszewski (74.) und Emre Konya (76.), Rot gegen Gökcek (89.)

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