Schmidt-Mannen reisen zur launischen Diva

DORTMUND In der Volleyball-Regionalliga sind bereits sechs Spieltage vor Abschluss der Meisterschaftsrunde zwei Entscheidungen gefallen. Ganz oben wird sich Bayer Leverkusen die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen, das Recht auf die Relegation zur 2. Bundesliga jedoch nur wahrnehmen, wenn für den sich aus der Sportförderung zurückziehenden Bayer-Konzern finanzkräftige Sponsoren gefunden werden.

von Von Klaus WIlke

, 24.01.2008, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Tabellenkeller steht die SG Solingen/Rumeln praktisch als erster Absteiger. Der zweite Direktabsteiger und der Relegationsteilnehmer werden vermutlich erst am letzten Spieltag ermittelt, wenn der TV Hörde zum Dürener TV 2 reisen wird.

„Wir müssen vor dem Finale aus dem Restprogramm von sechs Spielen noch mindestens vier Punkte holen“, hat TVH-Geschäftsführer Klaus Wilke ausgerechnet. Die erste Gelegenheit bietet sich den Hördern am späten Sonntag beim VC Marl. Der mit 16:14 Punkten im Mittelfeld dümpelnde VC gilt als launische Diva der Regionalliga, wird jeweils vor Saisonbeginn als Meisterschaftskandidat gehandelt und verschwindet nach kaum zu erklärenden Leistungsschwankungen im grauen Mittelfeld. Gegen die Spitzenmannschaften Top, gegen die Abstiegskandidaten Flop.

Verbale Scharmützel

So haben die Marler beide Spiele gegen Düren verloren, dafür aber zweimal gegen den Zweitligaabsteiger TuB Bocholt gewonnen. „Wir dürfen uns nicht provozieren lassen“, denkt Trainer Jimmy Schmidt nur ungern an die verbalen Scharmützel bei der 1:3 Hinrunden-Niederlage. Weil Markus Klawikowski aus privaten Gründen nicht zur Verfügung steht, benötigt der Hörder Coach erneut Hilfe aus der Zweiten.

Nach dem Abschluss-Training am Freitag soll von Schmidt und seinem Kollegen Olaf Güthe entscheiden werden, ob Jörg Hartwig oder Marcus Sparmann als zweiter annehmender Außen zum dritten Mal in der Regionalliga eingesetzt wird und sich damit festspielt.

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