Schott-Elf besinnt sich auf seine Stärken und siegt

Westfalia Wickede

Westfalia Wickede hat es schon wieder getan. Nach dem schwachen Auftritt in der Vorwoche besiegte die Mannschaft von Trainer Marko Schott den TuS Ennepetal mit 3:0 (0:0).

DORTMUND

von Von Florian Herrmann

, 25.03.2012, 19:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach dem Seitenwechsel wurde der TuS etwas zwingender, allerdings ohne wesentlich mehr Torgefahr auszustrahlen. Bezeichnend war, dass der erste Torschuss der Ennepetaler in der zweiten Hälfte erst kurz vor Ende des Spiels zu verzeichnen war. Zuvor waren es die Wickeder, die nun mutiger nach vorne spielten. Tim Schrade setzte sich auf der linken Seite stark durch und zog in den Strafraum. Der Kontakt mit seinem Gegenspieler war da, den Elfmeter verweigerte der Unparteiische aber zurecht (56.). Zehn Minuten später war es Sascha Richter, dem nach einem Sprint über die rechte Seite die Kraft zum Abschluss fehlte. Was folgte war eine Schlussviertelstunde, die es in sich hatte.

Im Mittelpunkt des Geschehens stand Benedict Zwahr. In der 76. Minute bediente er mit einem Freistoß Christian Fröse. Aus 18 Metern drosch er das Leder an Freund und Feind vorbei ins Tor – 1:0. In der 88. Minute besorgte Marco Dej mit dem 2:0 die Entscheidung, nachdem Zwahr am TuS-Keeper scheiterte, mit dem Schlusspfiff belohnte sich der Spielmacher dann selbst mit dem Treffer zum 3:0. Marko Schott zeigte sich nach dem Spiel tief beeindruckt: „Unglaublich, ungewöhnlich, sensationell. Wir haben nicht schön gespielt, aber erfolgreich. Wir haben auf Konter gelauert und hinten nichts zugelassen.“   

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