Schott: „Es gab noch keinen Handlungsbedarf“

Fußball: Westfalenliga 2

Nach der Bekanntgabe seines Ausstiegs beim Fußball-Westfalenligisten Westfalia Wickede zum Ende der Saison (wir berichteten) wehrt sich Trainer Marko Schott vehement gegen den aus seiner Sicht versteckten Vorwurf des Vorsitzenden Horst Linke, sich möglicherweise falsch verhalten zu haben.

von Udo Stark

DORTMUND

, 08.11.2016, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bis zum Saisonende mit vollem Engagement in Wickede: Die Trainer Marko Schott (l.) und Andreas Teichmann.

Bis zum Saisonende mit vollem Engagement in Wickede: Die Trainer Marko Schott (l.) und Andreas Teichmann.

„Ich bin jetzt im elften Jahr Trainer in Wickede und weiß aus langer Erfahrung im Fußballgeschäft, wann die Vereine für gewöhnlich die Planungen für eine neue Saison in Angriff nehmen – und das geschieht in der Regel nicht bereits zu einem so extrem frühen Zeitpunkt“, sagte Schott gegenüber dieser Zeitung. Rechtzeitig, so versichert das Westfalia-Urgestein, hätte er sich zu seinen Absichten geäußert, „dazu sah ich jetzt noch keine Notwendigkeit.“

"Weder nachvollziehbar noch akzeptabel"

Man hätte alles in Ruhe in der Winterpause besprechen können, „daher ist es für Andreas Bath und mich weder nachvollziehbar noch akzeptabel, dass Horst Linke bereits im Oktober vorgeprescht ist und hinter unserem Rücken einen Trainer angesprochen hat. Zu dem Zeitpunkt bestand dazu keinerlei Handlungsbedarf.“

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Gerüchten zufolge soll es sich bei dem Trainerkandidaten um den ehemaligen Wickeder Alexander Gocke (zuletzt FC Brünninghausen, Hombrucher SV) handeln. Eine Bestätigung dafür gibt es aber noch nicht.

Schott und Bath wollen Misstöne vermeiden

Marko Schott möchte den Verein im Sommer auf jeden Fall ohne Misstöne verlassen. „Die Zukunft der Westfalia liegt mir nach wie vor am Herzen“, betont der Trainer, „falls es gewünscht wird, würde ich dem Verein auch bei den Planungen für die kommende Saison behilflich sein.“ Seine Unterstützung bietet auch der Sportliche Leiter Andreas Bath an, der wie Marko Schott und Co-Trainer Andreas Teichmann seine Tätigkeit im Pappelstadion nach dieser Spielzeit beenden wird.

„Mein größter Wunsch ist, dass wir diese Saison gemeinschaftlich mit dem gesamten Kader zu Ende bringen und dabei alle mitziehen“, so Bath. Dies ist auch das Bestreben von Schott: „Sportlich haben wir uns durch die jüngsten Erfolge wieder in ruhige Bahnen gebracht. Auf diesem Wege wollen wir in den nächsten Monaten weitermachen.“

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