Schott-Team nach 0:4 gegen Wattenscheid weiter im Keller

Westfalia Wickede

Die deutliche 0:4-Niederlage gegen Wattenscheid beendete die während der Woche selbst auferlegte gute Stimmung. Niedergeschlagen schlichen die Spieler von Westfalia Wickede vom Feld.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 17.04.2011, 23:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marcel Städter (r.) engagierte sich. Aber gegen schnelle Wattenscheider war auch er manchmal chancenlos.

Marcel Städter (r.) engagierte sich. Aber gegen schnelle Wattenscheider war auch er manchmal chancenlos.

Den Willen rettete die Westfalia schon in die Partie. Mathieu Bengsch per Kopf und erst recht Marko Schott hätten auch gleich die Führung machen können. Bengsch setzte einen Kopfball neben das Tor (4.), Schott scheiterte freistehend per Flachschuss an Gästetorwart Jan Euler (5.). Dann kam auch noch Pech dazu – und ein gutes Auge eines Wattenscheiders: Serafettin Sarisoy sah, dass Wickedes Torwart Adrian Goly zu weit vor dem Tor stand und überlupfte diesen aus 20 Metern. „Und dann folgte die Verunsicherung“, beschrieb Wickedes Kapitän Andreas Toetz die erste Hälfte. Nichts wollte mehr gelingen, für die Wattenscheider mit ihrer reifen Spielanlage bedeutete dies leichtes Spiel. In der 28. Minute standen nach langem Ball zwei Wattenscheider abseitsverdächtig vor Adrian Golys Tor. Einer davon, Ali Issa, schob den Ball zum 2:0 über die Linie.

Nach der Pause wehrte sich Wickede zumindest etwas. Hendrik Huneke vergab die beste Möglichkeit. Richtig zittern musste Wattenscheid aber nur in der Phase, als deren Trainer André Pawlak immer wieder„zu wenig“ schrie. Samuel Mouelle Koulle (84.) und Sarisoy (90.) machten jedoch alles klar. „Machen wir die Chancen rein, läuft es anders“, erklärten Gocke und Toetz unisono. „Aber wir glauben weiter an die Rettung“, schob Gocke nach. 

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