Schwiegelshohn überzeugt in Tilburg

Leichtathletik

Ein Teil der besten Crossläufer Europas traf sich im niederländischen Tilburg, um sich für die Aufgaben während der Querfeldeinsaison zu empfehlen. Das gelang Fynn Schwiegelshohn (LG Olympia), der weiter in Bestform unterwegs ist, nur eine Woche nach seiner prächtigen Vorstellung bei den „Westfälischen“ recht eindrucksvoll.

DORTMUND

von Von Horst Merz

, 28.11.2013, 08:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schnell unterwegs: Fynn Schwiegelshohn.

Schnell unterwegs: Fynn Schwiegelshohn.

Beim hervorragend besetzten „Darmstadt-Cross“, der als Qualifikationslauf für die Cross-Europameisterschaft in Belgrad gewertet und vielfach als „kleine DM“ bezeichnet wurde, hingen vor allem bei der weiblichen Jugend die Trauben hoch. Die 17-jährige Marina Wrede (LG Olympia) mischte gegen die besten deutschen Cross-Spezialistinnen sowie starke Mädchen aus Österreich und der Schweiz kräftig mit. „Gegen die ältere Konkurrenz an die EM-Qualifikation zu denken, wäre vermessen gewesen, denn Marina ist auch in zwei Jahren noch startberechtigt“, sagte ihr Trainer Pierre Ayadi. „Ihr steckte zudem der Westfalen-Cross noch in den Knochen, so dass sie nicht bester Verfassung antrat“, rückte Ayadi die Leistung seines Schützlings ins rechte Licht. Die Hindernis-Spezialistin konnte also mit Rang sechs bei den B-Mädchen zufrieden sein.

Dagegen hatte sich Fabian Dillenhöfer (LGO) mehr erhofft. Er blieb als 26. in dem internationalen Feld unter Wert. „Fabian zeigte schon im Training keine gute Form, wollte aber unbedingt laufen. Er ist wohl zurzeit durch Praktikum und Studienbeginn etwas gestresst“, suchte Trainer Michael Glass nach einem Grund. Jetzt legt der 21-Jährige erst einmal eine Woche Pause ein. Der schnelle Kurs lockte zahlreiche Langstreckler an den Essener Baldeneysee. Dabei wollte es Karl-Walter Trümper (LC Rapid) zum Ende seiner Zugehörigkeit zur Kategorie M 70 noch einmal wissen. Nach sehr guten 1:31:31 Stunden ließ er der Konkurrenz keinen Stich und kann im nächsten Jahr die M 75er das Fürchten lehren. Schülke und Klein platziert

Gut hielt sich auch Frank Schülke (LT Bittermark) auf Rang sieben der M 50 mit 1:31:42 und Hubertus Klein (LGO) eroberte in der M 60 nach 1:34:54 Rang zwei. Vielläufer Jens Meyer (LT Bittermark) führte seine leicht Grippe geschwächte Vereinskameradin Jutta Weßelmann nach respektablen 1:37:55 ins Ziel, und das war Rang zwei der W 30 wert. Persönliche 10-Kilometer-Bestzeiten verbuchten Heiko Thoms in der M 35 mit 38:07 Minuten und Marcel Zöllner (M 30 - beide LT Bittermark) mit 41:35 Min. Einmal mehr trumpfte Angela Moesch (VWG) auf. Ihr war mit 40:27 der Sieg in der W 40 nicht streitig zu machen. Beim Kurparklauf in Unna überraschte Mike Krüger (MKE Dortmund) als Fünf-Kilometer-Sieger in 22:13 Minuten. Antonio Rodriguez (LC Rapid) setzte sich im „Zehner“ der M 40 nach 40:07 durch.

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