Sieg der Leidenschaft - Wickede bezwingt Brünninghausen

Die Dortmunder Klubs

Gäbe es in der Westfalenliga nur Derbys, müsste Westfalia Wickede ihre Ziele revidieren. Denn in Dortmunder Duellen trumpft die Westfalia in der Regel auf, so auch in Brünninghausen, wo sie dank der intensiveren Spielweise und der Cleverness im Abschluss 2:1 (1:1) gewann.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 03.10.2011, 09:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sport FCB- Wickede 7  2-10-2011 RN-Foto aryea

Sport FCB- Wickede 7 2-10-2011 RN-Foto aryea

Wickedes Coach Marko Schott verteilte Fleißkärtchen. „Meine Jungs haben sich zerrissen. Die Überschrift über unseren Sieg heißt Herz, Leidenschaft und Limberg.“ Klar, Daniel Limberg, der Torwart mit der sicheren Ausstrahlung und den guten Paraden, war ein Garant des Westfalia-Sieges, er war aber nicht der einzige. Wickedes Nummer eins war es zu verdanken, dass lange die Null stand. Denn Denis Boutagrat hatte zwei gute Chancen.

Zunächst scheiterte er nach gelungenem Doppelpass mit Dominik Behrend an Limberg (6.), dann auch nach Vorarbeit von Benjamin Bielmeier (30.). Wickede fand nach etwas fahrigen Anfangsminuten zur gewohnten Ordnung, hatte eine gute Chance durch Sascha Richter, der wie Roman Schymanietz nicht in vorderster Front auflief. Ein gutes Auge bewies Benedict Zwahr, als er in der 37. Minute zum Freistoß anlief. Christoph Parossa, der FCB-Torwart, stand nicht günstig, der Ball senkte sich ins Netz. Im FCB aber steckte noch Leben, Denis Boutagrat setzte sich durch und traf das linke untere Eck  (40.). Brünninghausens Bielmeier aber gönnte den Wickedern offenbar die Führung. Oder er war schlichtweg unkonzentriert, als er Schymanietz den Ball vorlegte. Dieser nahm das Geschenk an – 1:2 (44.).

Letztendlich fehlte den Gastgebern im zweiten Abschnitt der Pep, um die größeren Spielanteile in Tore umzumünzen. Mit den langen Bällen kamen die in der Abwehrarbeit geübten Wickeder ziemlich gut zurecht. Fast hätte Schymanietz in der 72. Minute noch einen draufgelegt. Doch auch so bleibt festzuhalten: Die Leidenschaft hat wieder gewonnen. Und sie lässt die Wickeder im Mittelfeld der Tabelle durchschnaufen.  

 

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