Silberbach-Elf vergibt gegen Kaan-Marienborn beste Chancen

ASC 09 Dortmund

Natürlich ist ein 0:0 zu Hause unbefriedigend. Auf der anderen Seite zeigte das intensive Spiel des ASC 09 Dortmund gegen den 1. FC Kaan-Marienborn, dass die Aplerbecker Leidenschaft mitbringen. Pech hatten die Gastgeber nur im Abschluss.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 11.03.2012, 19:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Ich bin zufrieden, nur die ausgelassenen Chancen ärgern mich.“ Ein Sonderlob verteilte der Coach – zu Recht – an seine Innenverteidiger. Marvin Homand und Marvin Schweers räumten hinten auf und ließen kaum Chancen der Gäste zu. Die besten hatten sie im ersten Abschnitt. Henrik Blecker (13.) und Alexander Ecker (28.) scheiterten. Der ehemalige BVB-Juniorentrainer und aktuelle Kaan-Coach Peter Wongrowitz sah seine Mannschaft in dieser Phase besser als den ASC, wobei er einschränkte: „Aplerbeck hat immer wieder bewiesen, eine gute Mannschaft zu haben.“

Da sich beide Teams im ersten Abschnitt nichts schenkten, war die Partie für die Zuschauer zwar unterhaltsam, aber noch nicht erheiternd – eher eine klassische 0:0-Hälfte. Mit ihrer Moral, nach der Pause zuzulegen und Druck auf den Gegner auszuüben, müssen sich die Aplerbecker eigentlich wegen der Abstiegsränge keine Sorgen machen. Nur haben sie im ersten Saisonteil viel zu viel liegen lassen, so dass sie noch nicht ganz durchatmen dürfen. Jedenfalls präsentierte sich der ASC wohl auch wegen der Umstellung, Patrick Dedner für Simon Rudnik nach innen zu ziehen, deutlich entschlossener und drängte. Was dennoch auffiel: Das letzte Abspiel oder die letzte Flanke kamen nicht präzise genug. Auch die Standards blieben zum Großteil ungefährlich. Der Wille, diese Partie zu gewinnen, blieb aber immer zu spüren.

Und ab und an kamen die Aplerbecker durch. Schwarz passiert es nicht allzu oft, dass er völlig freistehend wie in der 49. Minute am gegnerischen Torwart scheitert. Und Oscislawski fehlten nach seinem Flachschuss aus 16 Metern nur Zentimeter. Das ASC-Pech machte Sievers perfekt, als ein Kaaner seinen Kopfball nach einer der wenigen guten Ecken von der Linie klärte. Danach gestalteten die Gäste die Partie wieder ausgeglichener, gute Gelegenheiten hatte aber keine Mannschaft mehr. Es blieb ein 0:0, das zwar keiner Mannschaft wirklich weiterhilft, den Aplerbeckern aber weiteren Mut machen dürfte.    

Lesen Sie jetzt