Sportanlage Evastraße gesperrt - Gutachten soll Klarheit bringen

DORTMUND Die Situation ist trostlos, eine Besserung noch nicht in Sicht – die Fußballer von Hellweg Lütgendortmund, Spitzenreiter der Kreisliga B 1, dürfen sich ihren Sportplatz an der Evastraße wohl ansehen, trainieren oder spielen können sie darauf aber nicht.

von Von Harald Gehring

, 19.03.2009, 16:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sportanlage Evastraße gesperrt - Gutachten soll Klarheit bringen

Gesperrt ist zurzeit die Bezirkssportanlage an der Evastraße.

Wegen des unbespielbaren Platzes müssen die Hellweger regelmäßig andernorts kicken, ebenso aber Mannschaften des SC Dorstfeld. Betroffen ist zudem der Schulsport der Holte- und der Marienborn-Grundschule sowie der Heinrich-Böll-Gesamtschule. „Wir weichen nach Huckarde aus, haben aber auch schon in einer Halle in Henrichenburg trainiert“, sagt Marquardt, der vermutet: „Die Mischung des Platzbelags stimmt nicht.“ Mittlerweile hatten die zuständigen Sport- und Freizeitbetriebe der Stadt Dortmund, denen die Probleme mit dem Sportplatz bestens bekannt sind, einen Gutachter beauftragt, der den Sachverhalt genau darstellen sollte. „Nach der Renovierung und der Übergabe im Juni letzten Jahres ging der Platz zunächst in den Spiel- und Trainingsbetrieb, bis die bekannten Schwächen der Sportplatzdecke auftraten. Im Winter musste die Anlage dann wie alle anderen Aschenplätze gesperrt werden. Diese Sperre wurde ende Februar wieder aufgehoben“, sagt Detlef Wienhöfer, verantwortlich für den Betrieb Sportstätten der Dortmunder Sport- und Freizeitbetriebe.

Die Freigabe war allerdings nur von kurzer Dauer, jetzt ist der Platz wieder gesperrt. „Das Gutachten liegt vor und muss nun geprüft und ausgewertet werden“, sagt Wienhöfer und fügt hinzu: „Die Anlage wurde vorsorglich gesperrt, weil auch geprüft wird, ob Ansprüche gegenüber der ausführenden Firma bezüglich einer Gewährleistung bestehen.“ Ergebnisse soll es in naher Zukunft geben. Bis dahin aber ist Geduld gefordert. Und Hellweg Lütgendortmund wird weiter auf fremden Plätzen die Tabellenführung verteidigen müssen.

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