Starke Ansage: Ligakonkurrent ist für Bövinghausen nur ein Spielball - Türkspor unterliegt

Amateurfußball

Bövinghausen machte mit der Ligakonkurrenz kurzen Prozess, während sich Türkspor gegen einen Favoriten gut verkaufte. Die Testspielberichte im Überblick.

Dortmund

, 18.07.2019, 21:33 Uhr / Lesedauer: 3 min
Starke Ansage: Ligakonkurrent ist für Bövinghausen nur ein Spielball - Türkspor unterliegt

Thorsten Legat © Stephan Schütze

Bövinghausen ließ Mitaufsteiger Langenbochum keine Chance. Türkspor musste sich zwar am Ende geschlagen geben, zeigte aber eine starke Leistung und war zurecht zufrieden.

TuS Bövinghausen - Westfalia Langenbochum 6:2 (3:1)
Im Duell der Landesliga-Aufsteiger beim Cranger Kirmes-Cup setzte sich klar der TuS Bövinghausen durch. Die Dortmunder ließen ihrem Hertener Kontrahenten beim 6:2-Sieg keine Chance. Bövinghausen war von Beginn an die dominante Mannschaft und in allen Belangen der Westfalia überlegen.

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Es dauerte dann etwas mehr als eine Viertelstunde, bis der TuS seine Überlegenheit auch in Tore ummünzte - dann war Bövinghausen aber gleich mit einem Doppelschlag zur Stelle. In der 16. Minute sorgte Dejan Petrovic für die Führung, nur eine Zeigerumdrehung später erhöhte Bövinghausen durch den Brasilianer Viktor Monteiro Gomes de Lima auf 2:0.

Bövinghausen ist die überlegene Mannschaft

In der Folge blieb Bövinghausen die überlegene Mannschaft und legte per Foulelfmeter auf 3:0 durch erneut Petrovic nach (35.). Einziger Makel einer sonst starken ersten Hälfte war der Hertener Treffer kurz vor der Pause (41.).

Nach dem Seitenwechsel knüpfte Bövinghausen nahtlos an die starke Leistung aus dem ersten Durchgang an. Kurz nach dem Wiederbeginn erhöhte das Team von Trainer Thorsten Legat durch den stark aufspielenden Florian Juka auf 4:1 (49.). Die Elf aus dem Dortmunder Westen war längst nicht satt und legte durch Cihan Yilmaz nach (58.). Zwar gelang Langenbochum noch ein weiterer Treffer (72.), Sebastian Mützel stellte den alten Abstand jedoch wieder her (84.).

Im Großen und Ganzen war Legat mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: „Ich denke, wir haben ein gutes Spiel gesehen“, sagte der TuS-Trainer. „Von 90 Minuten waren wir 75 überlegen.“ Legat betonte zwar, dass die Mannschaft „langsam zueinander findet“, verwies aber auch darauf, dass noch nicht alle Automatismen schon so funktionierten, wie er sich das vorstelle. „Ich mache mir keine Sorgen“, sagte Legat. „Zum Saisonstart werden wir so weit sein.“

Samstag gegen Erkenschwick

Bevor aber der reguläre Liga-Betrieb wieder startet, ist Bövinghausen erst noch beim Cranger Kirmes-Cup gefordert, bei dem der TuS in einer Gruppe mit Bezirksligist FC Altenbochum und Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick spielt. Gegen die Erkenschwicker geht es für den TuS am Wochenende dann auch weiter. Am Samstag um 18 Uhr trifft das Legat-Team auf die Spielvereinigung.

Türkspor Dortmund - SV Hohenlimburg 2:4 (1:2)

Eigentlich gut gespielt - und am Ende doch verloren. So beschrieb Trainer Bülent Kara das Spiel seiner Mannschaft. Der Dortmunder Bezirksligist leistete viel Widerstand gegen den Westfaligisten aus Hagen und verlor sein Testspiel gegen den SVH nur wegen individueller Fehler.

Art der Niederlage ärgert Kara

„Eigentlich haben wir gut gespielt, gut gekämpft“, sagte Kara über das Spiel. Der Coach war zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Allerdings mit Einschränkung: „Das Problem ist nicht, dass wir verloren haben, sondern wie wir verloren haben. Nämlich durch leichte Ballverluste.“ Hohenlimburg wusste diese eiskalt auszunutzen. Eine 2:0-Führung der Hagener war die Folge. Immerhin gelang Türkspor noch vor der Pause der Anschlusstreffer zum 1:2 durch Bekir Kilabaz.

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Im Anschluss, auch nach dem Seitenwechsel, schnupperte TSD dann am Ausgleich. Aber wieder warfen Fehler die Dortmunder zurück, so dass Hagen auf 4:1 davonzog. Immerhin gelang Türkspor noch ein zweiter Treffer durch Kimaz Hamza zum 2:4-Endstand.

Individuelle Klasse gibt den Ausschlag gegen Türkspor

Trotz der Niederlage zeigte sich Kara zufrieden: „Wir haben drei gute Spiele in der Vorbereitung gemacht. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir beim Saisonstart da sind, wo wir hinwollen.“ Am Ende habe einfach die hohe individuelle Klasse des Westfalenligisten den Ausschlag gegeben, meinte Kara, aber „der Ligenunterschied hat sich nicht so sehr bemerkbar gemacht“, so der Trainer.

Jetzt heißt es, sich den Schliff für die Pflichspielsaison zu holen und „in die Automatismen“ (Kara) zu kommen. Und natürlich die individuellen Fehler abstellen. Dann sollte einem guten Start in die Bezirksliga-Spielzeit nichts im Wege stehen.

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