SV Brackel scheitert vom Elfmeterpunkt

Fußball: Kronen-Hellweg-Cup

Ein Kracher und eine Premiere sind garantiert, wenn am Samstagabend (18 Uhr) das Finale des Kronen-Hellweg-Cup in Brackel über die Bühne geht. Denn sowohl für den FC Brünninghausen als auch für Mengede 08/20 ist es der erste mögliche Titelgewinn in diesem Turnier.

DORTMUND

, 17.07.2015, 17:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Torschütze Alexander Enke (r.) ebnete dem FC Brünninghausen den Weg ins Finale.

Torschütze Alexander Enke (r.) ebnete dem FC Brünninghausen den Weg ins Finale.

SV Brackel 06 - Mengede 08/20 2:5 n.E. (1:1, 1:0) – Nach 110 Minuten musste die Entscheidung vom Elfmeterpunkt fallen. Meik Hibbeln traf für den SVB, Patrick Kasper und Robin Heuft vergaben hingegen jeweils ihren Schuss. Da bei Mengede Robin Dieckmann, Stefan Fels, Christof Tielker und Dennis Schulze-Adler allesamt trafen, jubelte am Ende Rot-Gelb über den Finaleinzug.

„Der Erfolg war aber auch hochverdient, nach 45 Minuten war Mengede klar die bessere Mannschaft und auch körperlich stärker“, erklärte Brackel-Coach Axel Schmeing. Sein Team ging noch durch Rene Richters Schuss ins reckte Eck in Führung (25.). Als 08/20 dann nach der Pause erstarkte, markierte Denis Vogel den fälligen Ausgleich (65.). „Beide Teams sind noch nicht auf dem Zenit ihrer Spielkunst, trotzdem geht unser Sieg in Ordnung“, sagte Mengedes Trainer Thomas Gerner.

 

FC Brünninghausen - Westfalia Wickede 3:2 (2:0) – Viel schlimmer als die Niederlage war die Verletzung von Anil Konya nach rund 20 Minuten. Der Wickeder verdrehte sich das Knie und droht lange auszufallen. „Wir drücken die Daumen, dass die Diagnose nicht so schlimm ausfällt“, befand auch FCB-Trainer Alex Gocke. Nach der Unterbrechung fand sein Team besser in die Partie und ging durch einen Doppelschlag von Kagan Atalay mit 2:0 in Führung. Erst durch eine unkonzentrierte Phase direkt nach der Pause konnten die Wickeder auf 1:2 durch Roman Schymanietz verkürzen.

Die Reaktion folgte aber schnell: Alex Enke drückte einen Standard per Kopf zum 3:1 in die Maschen. Der erneute Anschluss durch Wickedes Trainer Marko Schott hatte keine spielverändernden Auswirkungen. „Der Brünninghauser Sieg war auch zu keiner Zeit in Gefahr“, gestand Schott. Doch auch Gocke wollte diesen Erfolg nicht überbewerten: „Bei uns haben einige Leute gefehlt, bei Wickede noch ein paar mehr.“ Dass in Konya nun ein weiterer Akteur für lange Zeit ausfällt, war aber die negativste Nachricht am Donnerstagabend. 

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