SVD II kann Barop nur 20 Minuten lang ärgern

Basketball: Oberliga

Das Derby hat den erwarteten Sieger bekommen. Der TVE Barop kämpft somit weiter um die Tabellenspitze in der Oberliga, der SVD II muss seine Aufmerksamkeit zunächst auf die gefährlichen Tabellenregionen legen. Mit einem Mini-Kader konnten die Derner den Favoriten ärgern, aber nicht ernsthaft gefährden. So weit, so erwartbar.

Dortmund

, 11.12.2016, 17:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Barops Maximilian Winter verwandelt sicher einen Korbleger.

Barops Maximilian Winter verwandelt sicher einen Korbleger.

Der Vergleich der beiden heimischen Oberligisten hinterließ hüben wie drüben aber komplett unterschiedliche Gefühlswelten – und die hatten mit dem Endergebnis der Partie nur wenig zu tun: Der Sieger wollte das Spiel so schnell wie möglich abhaken, der Verlierer konnte mit seiner Leistung eigentlich ganz zufrieden sein.

Derne mit nur sechs Spielern

„Barop hat verdient gewonnen. Aber wir haben uns so teuer wie möglich verkauft“, fasste SVD-Spielertrainer Peter Radegast die 40 Derbyminuten zusammen. Gerade einmal sechs Spieler konnten die Derner am Samstagabend aufbieten, doch die schafften es, die Baroper mindestens eine Halbzeit lang ziemlich zu ärgern.

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Basketball, Oberliga: TVE Barop - SVD II 67:59 (14:18, 10:16, 26:13, 17:12)

Bilder der Basketball-Oberliga-Partie zwischen dem TVE Barop und dem SVD II.
11.12.2016
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Bilder der Basketball-Oberliga-Partie zwischen dem TVE Barop und dem SVD II.© Foto: Schütze
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Bilder der Basketball-Oberliga-Partie zwischen dem TVE Barop und dem SVD II.© Foto: Schütze
Bilder der Basketball-Oberliga-Partie zwischen dem TVE Barop und dem SVD II.© Foto: Schütze
Bilder der Basketball-Oberliga-Partie zwischen dem TVE Barop und dem SVD II.© Foto: Schütze
Schlagworte TVE Barop, SV Derne 49,

Der SVD II machte das, was unter den gegebenen Voraussetzungen die einzige Möglichkeit war: Er spielte hinten eine sehr enge Zonendeckung, vorne war er darauf bedacht, das Spieltempo nicht allzu hoch werden zu lassen. Das verfehlte seine Wirkung nicht. Mit einer 18:14-Führung entschied der SVD II das erste Viertel für sich, zwischenzeitlich führte er 33:20 (17.), zur Pause lag er immerhin noch mit zehn Zählern vorn (34:24). „Wir haben die Baroper verunsichert, sie haben nicht gut getroffen“, stellte Radegast fest.

Domanski ist bedient

Sein Gegenüber Dariusz Domanski war zum Seitenwechsel von der Leistung seiner Mannschaft schon mehr als bedient. „Wir haben nichts von dem gespielt, was wir uns vorgenommen haben“, kritisierte er, „da war null Einsatz zu sehen.“ Genau das hat er seinem Team auch in der Pause mitgeteilt.

Der TVE Barop benötigte genau ein Viertel, um das Derby zu drehen. Der Druck wurde nach der Pause erhöht, die Derner wurden nun konsequent gedoppelt. Das setzte dem kleinen SVD II-Kader zu. In den zehn Minuten nach der Pause erzielte der TVE mehr Punkte (26) als in den beiden Viertel vor der Pause (24). Und so zog der TVE 44:40 auf 50:40 weg., auch wenn die Derner noch auf 47:50 verkürzten, weiter heran kamen sie nicht mehr.

TVE Barop: Noubissi (17), Ojima, Winter (16), Popovic (13), Becker (7), Hupperz, Hofmann (4), Westerhoff (4), Zorle (4), Jäkel (2)
SVD II: Bolz (11/8:3), Plümpe (3/2:1), Hübner (12/3/2:1), Marchenko (25/5:5), Cichocki (2), Radegast (6/2:2)

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