SVD mit geglücktem Heimauftakt

Basketball

Die Heimpremiere glückte den personell gebeutelten Regionalligisten des SVD 49 Dortmund, auch wenn der 81:79 (17:18, 24:18, 11:21, 29:22)-Sieg gegen Aufsteiger TV Willich Wildcats erst in fast allerletzter Sekunde eingetütet werden konnte.

DORTMUND

von Von Volker Ohm

, 02.10.2011, 17:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Erst vier Sekunden vor dem Endstand machten die 49ers den Sieg perfekt

Erst vier Sekunden vor dem Endstand machten die 49ers den Sieg perfekt

Allerdings ließen Probleme beim defensiven Rebound die Gäste das Eröffnungsviertel noch mit 18:17 gewinnen. Auch in den zweiten zehn Minuten ließen die ohne ihre drei potentiellen Starter Tim Schönborn, Thorsten Bohnenkamp und Yannik Opitz angetretenen 49er die in der Vorbereitung gezeigte enorm aggressive Verteidigung vermissen. Immerhin gab Nils Rospek, der im Vorjahr noch in der dritten Derner Vertretung (Landesliga) auflief, ein ordentliches Regionalliga-Debüt. T.J. Smith (acht Rebounds, fünf Assists) erzielte per Dunking dann den 26:26-Ausgleich und streute vor der Halbzeit noch zwei Dreier ein, so dass der SVD mit 41:36 in die Pause ging. Im dritten Durchgang spulten die „Wildkatzen“ ihr ruhiges und abgeklärtes Spiel weiter runter, erreichten durch einen 9:0-Lauf nicht nur den schnellen Ausgleich, sondern gingen dadurch auch in Führung. Ballverluste sowie eine nachlassende Trefferquote bei den Dernern ließen Willich sogar mit einem 57:52 ins vierte Viertel gehen.

Da erzielte Matthias Hansmeier per Dreier zwar schnell das 57:57, doch in der Folge schenkten sich beide Teams nichts, so dass alles auf einen Krimi in der Schlussphase hinsteuerte. Zunächst hielten zwei weitere Drei-Punkte-Treffer von Smith und einige gute offensive Aktionen von Raphael Bals (10 Rebounds) den SVD im Spiel. 90 Sekunden vor der Schlusssirene führten die Derner nach zwei Dreiern von Neuzugang Jan Möhring, der zuvor viel Pech bei seinen Würfen entwickelte, mit 77:71.

Willichs US-Boy Albert Boykin konterte mit einem Vier-Punkte-Spiel und zwei weiteren Zählern zum 77:77. Ein Bals-Korbleger sowie zwei Freiwürfe durch Boykin bedeuteten das 79:79, ehe Smith vier Sekunden vor der Sirene den Endstand erzielte. „Unsere Personalsituation machte sich deutlich bemerkbar, doch spielten wir gut gegen deren unangenehme Zone und konnten uns am Ende nach Startproblemen auf T.J. verlassen“, sagte SVD-Trainer Hanno Stein.   

Lesen Sie jetzt