SVD siegt gegen Top-Team

Basketball

Ein strahlender Sieg und eine deprimierende Niederlage stehen für Dortmunds Basketball-Regionalligisten am Wochenende zu Buche.

DORTMUND

04.11.2012, 16:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jan Dankmeyer (2.v.r.) war neben Ramiro Pomare bester SVD-Werfer gegen Bottrop, Center Patrick Breuker sichert hier seinen Mitspieler ab.

Jan Dankmeyer (2.v.r.) war neben Ramiro Pomare bester SVD-Werfer gegen Bottrop, Center Patrick Breuker sichert hier seinen Mitspieler ab.

SVD: Armbruster (8/1/6:3), Dankmeyer (11/1/4:2), J. Kehse (2), Bode (10/1/5:3), C. Waniek, Lages (13/4:3), Pomare (11/8:3), Breuker (1/4:1), Kroll (2/2:2)

Die Derner führten 10:3, doch die Adler fingen sich, gewannen das Viertel mit 20:16. In den zweiten zehn Minuten ließ die SVD-Defense kaum etwas zu, doch ging offensiv auch nur wenig. In der zweiten Hälfte punkteten die Gastgeber über Fast Break-Spiel (23./39:38). Der Rest des Durchgangs war ausgeglichen. Die Gäste bekamen aber Mühe mit der SVD-Zonenverteidigung. Mitte des Schlussdurchgangs hieß es nach einem Dunking von Lucas Lages 51:51. Zwei Minuten vor der Schlusssirene lagen die Gäste 55:53 in Front. Das drehte Jan Dankmeyer mit einem Dreier zur 56:55-Führung. Bottrop egalisierten mit 50 Sekunden auf der Uhr zum 56:56.

Zehn Sekunden vor dem Ende traf Dankmeyer einen von zwei Freiwürfen (57:56), ehe sich die Derner in der anschließenden Verteidigung durch Kevin Bode den Ball zurückeroberten und Ramiro Pomare nach taktischen Foul der Gäste an der Freiwurflinie den Endstand markierte. „Wir haben halt keinen echten Scorer, deshalb zählt für uns im Angriff jeder einzelne Punkt“, meinte Trainer Sebastian Mlynarski, der Jonas Kehse ein ordentliches Debüt bescheinigte.

SVD: Armbruster (8/1/6:3), Dankmeyer (11/1/4:2), J. Kehse (2), Bode (10/1/5:3), C. Waniek, Lages (13/4:3), Pomare (11/8:3), Breuker (1/4:1), Kroll (2/2:2)

Eine derbe Pleite fingen sich die Korbjägerinnen des TV Hörde beim Co-Spitzenreiter TSV 1860 Hagen ein, unterlagen beim WBV-Pokalsieger mit 38:87 (8:23, 5:18, 9:18, 16:28). Die Hörderinnen mussten wie erneut auf viele Stammkräfte verzichten (Maren Skoda, Ingrid Stattmann, Karolin Kowaski und die aktuelle Topscorerin Pia Schiffer). „Ich überlegte sogar, ob wir da überhaupt antreten sollten“, verriet Trainerin Uta Cymbrowski. In Hagen spielten die TVH-Frauen dann eine erste Halbzeit, in der kaum etwas ging. Gerade einmal 13 Punkte brachte Hörde in 20 Minuten auf die Anzeigetafel, die zur Pause für die Gastgeberinnen bereits 41 Zähler aufleuchten ließ. „In der zweiten Hälfte haben wir dann gut gekämpft und versucht, das beste aus unserer Situation zu machen. Meinen Respekt an die Mädels“, sagt Cymbrowski. Immerhin kam Neuzugang Katharina Rademacher nach einer Verletzung zu ihrem Debüt, auch die lange Zeit verletzten Birgit Jockenhövel und Neuzugang Henrike Zimke standen erstmals bzw. zum zweiten Mal in dieser Saison auf dem Spielfeld.

TVH: Berns (2/2:0), Wiemann (5/4:1), Alban, Conrad (6), Fahnert (6/4:2), Jockenhövel (14/4:4), Rademacher (2), Zinke (3/1)

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