SVD unterliegt nach großem Kampf gegen Hagen-Haspe

Basketball-Regionalliga

Die Regionalliga-Riesen des SVD 49 Dortmund konnten die vorzeitige Heimreise ihres US-Gastspielers T.J. Smith nicht kompensieren, unterlagen im letzten Saisonheimspiel allerdings erst nach großem Schlusskampf mit 93:95 (19:28, 29:23, 19:23, 26:21) gegen den SV Hagen-Haspe.

DORTMUND

von Von Volker Ohm

, 25.03.2012, 19:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nachwuchs-Hoffnung Niklas Geske (l.) zeigte gutes Regionalliga-Niveau.

Nachwuchs-Hoffnung Niklas Geske (l.) zeigte gutes Regionalliga-Niveau.

Die 49ers kamen zwar immer wieder etwas heran, doch letztlich gelangen in der Verteidigung einfach nicht genug Stopps. Dazu gesellten sich noch eine, bedingt durch das schwache erste Viertel, hohe Foulbelastung der SVD-Akteure. Zudem legten die Dortmunder eine miserable Freiwurfquote von nur 61 Prozent (38:23) hin. „15 vergebene Freiwürfe sind in solchen Spielen tödlich“, sagte Stein. Immerhin hängten sich die 49ers trotzdem im vierten Viertel noch einmal mit einer Ganzfeld-Verteidigung voll rein. Ihre Bemühungen schienen in der Schlussminute auch belohnt zu werden. Der im Trikot von Smith aufgelaufene Niklas Geske verkürzte 40 Sekunden vor der Sirene auf 92:94. Mit 3,5 Sekunden auf der Uhr stand der Nachwuchsmann dann beim 92:95 an der Freiwurflinie für zwei Versuche.

Der erste saß, den zweiten warf er absichtlich daneben, um seinen Mitspielern die Möglichkeit zu einem „Tip in“ für die Verlängerung zu geben, doch der „Tip“ fiel nicht. „Am Ende hat uns eine Minute gefehlt“, meinte Stein, der lobende Worte für drei seiner Spieler fand, die den Löwenanteil ihrer Spielzeit aktuell noch in der SVD-Reserve erhalten. „Niklas Geske sowieso, aber auch David Feldmann und Tim Kroll haben gezeigt, dass sie in der Lage sind, auf Regionalliga-Niveau zu spielen“.   

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